Erfolgreich anlegen mit ETFs

Alternative Anlagekonzepte
Die Mischung macht es

In den vergangenen Jahren hat die ETF-Branche eine rasante Entwicklung vollzogen. Es gibt ETFs auf nahezu alle Anlageklassen und -strategien. Doch Indexfonds jenseits der klassischen Sparten sind schwer zu durchschauen.
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KölnVorbei sind die Zeiten, als sich Anleger in einer luxuriösen Situation wähnten, wenn sie zwischen börsengehandelten Indexfonds (ETFs) auf Aktien- und solchen auf Rentenindizes wählen konnten. In den vergangenen 15 Jahren hat die ETF-Branche eine rasante Entwicklung vollzogen. Heute gibt es ETFs auf nahezu alle Anlageklassen und -strategien. Sie sind für alle Anleger interessant. Spezielle ETF-Gattungen eignen sich allerdings in der Regel nur für risikofreudige Investoren.

Unter dem Schlagwort „Alternative Investments“ versammeln ETF-Anbieter jene Produkte, die nicht in andere Kategorien passen. Heraus kommt ein Sammelsurium: Indexfonds auf abseitige Branchen wie die Forstwirtschaft oder die Wasserindustrie, Rohstoff-ETFs, Hedgefonds-ähnliche Produkte. All diesen Indexfonds ist gemein, dass sie spezielle Bedürfnisse abdecken.

Unter Alternativen Investments versteht man Produkte, die Strategien aus der Hedgefonds-Welt anwenden, wie das einige ETFs bieten: Der „DB Hedge Fund Index UCITS ETF“ der Deutsche-Bank-Tochter DB X-Trackers etwa baut einen Index nach, der mehrere Hedgefonds-Strategien abbildet. Dazu gehört die „Event Driven“-Strategie, bei der Fondsmanager von speziellen Ereignissen bei Unternehmen profitieren wollen, etwa von Übernahmen. Oder die Strategie „Equity Market Neutral“, bei der Fondsmanager versuchen, in jedem Aktienmarktumfeld Rendite zu erzielen.

Hedgefonds-ETFs können als Portfolio-Beimischung sinnvoll sein, denn ihr Wert entwickelt sich weitgehend unabhängig von anderen Anlageklassen. Ein breit diversifiziertes Kernportfolio sollte jedoch vorhanden sein. Vor allem die Liquidität kann ein Problem sein. „Hedgefonds sind tendenziell illiquide, lassen sich in der Regel nicht täglich handeln. Damit sind sie keine sonderlich gute Basis für einen ETF“, sagt Heike Fürpaß-Peter, Managerin bei Lyxor. Zudem sind Hedgefonds-ETFs oft teurer als Standard-ETFs und kosten teilweise fast ein Prozent Gebühr. Der sogenannte Spread, die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis, ist bei den Produkten meist ebenfalls höher.

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Kommentare zu " Alternative Anlagekonzepte: Die Mischung macht es"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

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