Erfolgreich anlegen mit ETFs

Anlagekonzepte Megatrends mit Restrisiko

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Oft nicht klar, wie sich ein Trend entwickelt
Die größten Beteiligungen des Fondsgiganten
Platz 8 im Dax
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Bei Adidas sorgte jüngst die Ankündigung von Kasper Rorsted als neuem CEO für Kurssprünge. Großaktionär Blackrock dürfte es gefreut haben.

Blackrocks Anteil: 6,19 Prozent

Platz 7 im Dax
2 von 15

Immer wieder verweist der US-Fondsriese, Vermögen im Auftrag seiner Kunden zu verwalten. Ziemlich sicher wähnt Blackrock sein Geld offenbar beim Münchner Versicherer Allianz. Entsprechend viele Aktien hält der US-Konzern.

Blackrocks Anteil: 6,28 Prozent

Platz 6 im Dax
3 von 15

Nach Umsatz und Marktkapitalisierung gilt BASF als einer der weltgrößten Chemiekonzerne. 2015 litt jedoch das Geschäft der Ludwigshafener unter dem gefallenen Ölpreis, die Aktie fiel. Blackrock dürfte es nicht gefreut haben.

Blackrocks Beteiligung: 6,31 Prozent

Platz 5 im Dax
4 von 15

Der Energiekonzern Eon befindet sich in einer Umbruchphase. Das Geschäft mit den erneuerbaren Energien soll künftig in die neue Gesellschaft Uniper ausgegliedert werden. Wird Blackrock darauf reagieren?

Blackrocks Beteiligung: 6,59 Prozent

Platz 4 im Dax
5 von 15

Dass Blackrock nicht immer nur schweigend die Interessen seiner vermögenden Kunden verwaltet, durfte die Deutsche Bank schon spüren. Als der ehemalige Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann 2012 ohne Abkühlphase an die Spitze des Aufsichtsrates wechseln wollte, protestierte der US-Fondsriese. Konsequenz: Ackermann durfte seinen Positionswechsel nicht wie gewünscht vollziehen.

Blackrocks Beteiligung: 6,63 Prozent

Platz 3 im Dax
6 von 15

Nicht nur an Erstversicherern wie der Allianz hat sich der US-Konzern beteiligt. Im Dax scheint ihm der Rückversicherer Munich Re sogar noch mehr zu gefallen, wenn man Interesse in der Größe des Anteilspaketes bemisst.

Blackrocks Beteiligung: 6,64 Prozent

Platz 2 im Dax
7 von 15

Ab Januar 2016 greift bei Bayer eine neue Unternehmensstruktur. Die Holdingstruktur mit Teilkonzernen wird abgeschafft. Stattdessen wollen die Leverkusener wieder ein integriertes Unternehmen sein. Das soll, na klar, dem Wachstum des Unternehmens helfen.

Blackrocks Beteiligung: 7,06 Prozent

Außerdem lässt sich schwer sagen, welche Trends sich durchsetzen. Nur weil ein ETF-Anbieter einen Megatrend erkennt, heißt das nicht, dass es einer ist. So galt etwa Logistik als Zukunftsbranche. Die Idee: Weil immer mehr im Internet bestellt und per Post ausgeliefert wird, sind Logistik-Dienstleister attraktiv. Das Kalkül ging nicht auf.

Auch ist nicht immer klar, in welche Richtung sich ein Trend entwickelt. Viele aktiv verwaltete Fonds, die von der Digitalisierung profitieren sollen, sind in den 90er-Jahren als Telekommunikationsfonds gestartet. Heute finden sich neben Aktien von Vodafone oder AT&T auch Facebook-Anteilsscheine in den Portfolios.

Auch in Technologiefonds hat sich der Siegeszug des Internets bemerkbar gemacht. Aktive Fondsmanager können auf solche Entwicklungen leicht reagieren, ETFs nur schwer. Entwickelt sich ein Trend anders als gedacht, muss der zugrunde liegende Index gewechselt werden oder der Index neu zusammengestellt werden.

Ungeachtet der Schwierigkeiten bieten ETF-Gesellschaften inzwischen gerne Produkte an, die sich auf einzelne Trends, Themen oder Branchen fokussieren. Die Produkte lassen sich gut vermarkten. Bei der Deutsche-Bank-Tochter DB X-Trackers können Anleger ETFs kaufen, die die Entwicklung von Aktien aus der chinesischen Gesundheits-, Finanz-, Energie- oder Immobilienbranche nachbilden. Beim französischen Anbieter Amundi können Anleger gezielt in Immobilien- oder Luxusgüterindizes investieren.

Der französische ETF-Anbieter Lyxor bietet einen Indexfonds an, mit dem Anleger in die Wasserindustrie investieren können. Er bildet den Index SGI World Water ab, der Aktien von Firmen enthält, die im Bereich Wasserkraft tätig sind oder Dienstleistungen rund ums Wasser anbieten. Zu den Top-Werten im Index gehören der Versorger American Water Works, der Sanitär- und Rohrleitungskonzern Geberit und das Abwasserunternehmen Veolia.

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