Euroland-Aktienfonds
Euroland-Fonds achten auf solide Fundamentaldaten

Im aktuellen Renditevergleich deutscher Euroland-Aktienfonds liegen zwei sehr ähnliche Fidelity Fonds vorne. Der auf Platz zwei rangierende Institutional Euro Blue Chip von Fidelity setzt auf das gleiche Portfolio wie der Euro Blue Chip auf Platz vier. Die beiden Tranchen des von Alexandra Hartmann gemanagten Fonds unterscheiden nur bei den bei den Kosten für den Anleger.

HAMBURG. Bei der Fondstranche, die institutionellen Investoren mit einer Mindestanlage von 500 000 Dollar vorbehalten ist, werden bis zu 0,8 Prozent des Volumens als Verwaltungsgebühren dem Fondsvermögen entnommen. Bei der Anteilsklasse für Privatanleger sind es 1,5 Prozent, was den knapp einprozentigen Renditeunterschied zwischen den beiden Produkten erklärt.

Nur 0,2 Prozentpunkte beträgt dagegen der Abstand zwischen den Renditen des fünftplatzierten Debeka-Euroaktien-Nordinvest und dem Nord-Euroaktien auf Platz Sechs. "Zwischen den Portfolios gibt es nur marginale Unterschiede", sagt Markus Steinbeis, Manager beider Fonds der Pioneer-Tochtergesellschaft Nordinvest. Daher werde der kleinere der zwei Fonds, der Nord-Euroaktien, am 12. Dezember aufgelöst. Beide Fonds richten sich an Privatanleger und setzen auf Börsenschwergewichte aus der Europäischen Währungsunion, die nur nach ihren fundamentalen Unternehmensdaten ausgewählt werden.

Einen ähnlichen Investmentstil fährt auch Fidelity-Managerin Hartmann von Fidelity, die nicht blind auf Größe setzt. "Meine Kaufkriterien sind unter anderem ein dauerhaft erfolgreiches Geschäftsmodell, ein bewährtes Management und die Möglichkeit, aus eigener Kraft zu wachsen", sagt sie. Wichtig seien auch hohe regelmäßige ungebundene Einnahmen (Free Cash Flow). Im vergangenen Jahr lag sie vor allem mit den deutschen Aktien des Versorgers Eon und des Finanzkonzerns Allianz sowie Titel des spanischen Telekom-Konzerns Telefónica richtig. Sie gehören noch immer zu ihren fünf größten Fondspositionen.

Dieses Trio zählt auch bei den Nordinvest-Fonds zu den Top-Positionen. Beide Fondsmanager setzen auch auf das Kasseler Unternehmen Kali & Salz, einem Hersteller von Düngemitteln, der nach Meinung von Steinbeis vom weltweiten Boom in der Agrarwirtschaft profitieren dürfte.

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