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Euwax: Anleger setzen auf Erholung der Stada-Aktie

An der EUWAX setzt man auf eine technische Erholung der Stada-Aktie. Dabei sind vor allem Plain-Vanilla-Call-Optionsscheine mit verschiedenen Basispreisen und Laufzeiten gefragt. Auf kurzfristig fallende Kurse setzten einige Marktteilnehmer bei der Deutschen Telekom. Gefragt waren dagegen Scheine auf einen Preisanstieg bei der Deutschen Bank und der Lufthansa.

Nach den Verlusten von gestern bewegte sich der Dax bis zum Mittag in ruhigeren Bahnen. Anleger setzten auf beide Seiten. So wurden sowohl Calls als auch Puts auf den Dax vorsichtig gekauft.

Durch die am Nachmittag erwarteten Daten aus den USA könnte aber wieder mehr Bewegung in den Markt kommen. Um 14:30 Uhr (MESZ) werden die Zahlen zu den US-Verbraucherpreisen veröffentlicht. Diese werden mit Spannung erwartet, weil sie einen Hinweis auf die Höhe einer möglichen Zinsanhebung der US-Notenbank Ende Juni geben könnten. Außerdem gibt die Uni Michigan am Nachmittag ihren viel beachteten Index zum US-Verbrauchervertrauen bekannt.

Eine überraschende Gewinnwarnung kam am Morgen von Stada. Konzern-Chef Hartmut Retzlaff rechnet mit Belastungen durch die Gesundheitsreform in Höhe von 20 Millionen Euro. Dadurch sei das bisher angestrebte zweistellige Umsatzwachstum nicht mehr sicher. Unmittelbar nach der Rede auf der Hauptversammlung des Generikaherstellers meldeten sich die ersten Analysten zu Wort. Die Experten der Landesbank Rheinland Pfalz stuften die Stada-Aktie von Outperformer auf Marketperformer herunter. Das Kursziel wurde von 55 Euro auf 45 Euro gesenkt. Die Aktie notierte am Mittag bei 35,90 Euro mit fast 14 Prozent im Minus.

An der EUWAX setzt man allerdings auf eine technische Erholung der Stada-Aktie. Dabei sind vor allem Plain-Vanilla-Call-Optionsscheine mit verschiedenen Basispreisen und Laufzeiten gefragt.

Auf kurzfristig fallende Kurse setzten einige Marktteilnehmer bei der Deutschen Telekom. Gefragt waren dagegen Scheine auf einen Preisanstieg bei der Deutschen Bank und der Lufthansa.

Kursverluste bei Nokia sorgten für antizyklische Engagements in Calls auf den finnischen Mobiltelefonhersteller. Nokia hatte sich gestern den Einschätzungen der Branche angeschlossen und den weltweiten Absatz von Mobiltelefonen in diesem Jahr auf 600 Millionen Stück geschätzt. Dies würde einem Absatzanstieg von 15 Prozent gegenüber 2003 entsprechen. Bisher war man bei Nokia jedoch von einem Zuwachs von bis zu 20 Prozent ausgegangen. In der Folge geriet der Kurs von Nokia unter Druck. Nokia hatte zuletzt deutlich an Marktanteilen verloren, peilt aber nun wieder die 40-Prozent-Marke am weltweiten Handymarkt an. Dies soll vor allem durch eine Modelloffensive und niedrigere Preise erreicht werden. Gestern stellte Nokia fünf neue Mobiltelefone vor.

EUWAX Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand 12:00 Uhr)

Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen

Stada

/ Call
50-?13. Dez 04818679mehr Käufer
Dax / Call4000-20. Dez 04950013mehr Käufer
Dax / Put3800-16. Sep 04349891ausgeglichen
MPC / Call42,50-

10. Jun 05

SAL189mehr Käufer

Deutsche Bank

/ Call


80-15. Jun 05962917mehr Verkäufer

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