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Euwax: Anleger setzen auf sinkende Preise bei Öl-Derivaten

Schlechte Vorgaben aus den USA und der wieder etwas höhere Ölpreis belasteten am Vormittag den Dax. Aufgrund von Befürchtungen vor Engpässen bei der Ölversorgung in den großen Verbraucherländern (zum Beispiel USA) zogen die Ölpreise erneut an. Bei den Öl-Derivaten bleibt es aber bei der Haltung der Investoren, auf sinkende Preise zu setzen.

Schlechte Vorgaben aus den USA und der wieder etwas höhere Ölpreis belasteten am Vormittag den Dax. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen von Nokia am Mittag orientiert man sich nun neu. Der weltgrößte Handyhersteller hat im dritten Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Bei den Derivaten auf den Dax veränderte sich das Anlegerverhalten nach den Nokia-Zahlen kaum. Es kam weiterhin zu Gewinnmitnahmen bei Puts. Gleichzeitig wurden Long-Positionen aufgebaut.

Aufgrund von Befürchtungen vor Engpässen bei der Ölversorgung in den großen Verbraucherländern (zum Beispiel USA) zogen die Ölpreise erneut an. Bei den Öl-Derivaten bleibt es aber bei der Haltung der Investoren, auf sinkende Preise zu setzen. Der Dezember-Future der Nordseesorte Brent lag am Mittag bei 49,65 US-Dollar.

Viele Investoren hatten am Morgen auf gute Nokia-Zahlen spekuliert. Es wurden zunächst überwiegend Knock-out-Calls gekauft. Kurz nach der Bekanntgabe der Ergebnisse gab es zunächst einige Verwirrung im Markt, da die Aktie trotz der guten Zahlen für einige Minuten mit über fünf Prozent im Minus lag. Kurz darauf beruhigte sich aber das Geschehen und Nokia notierte leicht im Plus bei 11,44 Euro.

Zuvor hatte bereits der weltweit fünftgrößte Handyhersteller Sony Ericsson Zahlen gemeldet. Umsatz und Gewinn stiegen dabei im dritten Quartal stärker als erwartet. Allerdings werde im kommenden Jahr eine leichte Verlangsamung des Anstieges im Handymarkt erwartet. Unternehmens-Chef Miles Flint sagte aber, dass das Wachstum aber immer noch zwischen 10 und 20 Prozent betragen werde. Außerdem bekräftigte er seine Prognose, dass in diesem Jahr weltweit mindestens 600 Millionen Handys verkauften würden. Analysten rechnen dagegen inzwischen schon mit einem Anstieg des Handyabsatzes auf 620 bis 650 Millionen Stück.

EUWAX Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand 12:00 Uhr)

Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Call4000-?20. Dez 04950013mehr Käufer
Dax / Put4000-20. Dez 04A0CLGRmehr Verkäufer
Dow Jones / Call10.000-$16. Mrz 05CB9FXUmehr Käufer
Freenet.de / Call13-

19. Dez 05

DB0C8Hmehr Verkäufer
Brent 12/2005 / Put35-$10. Nov 05ABN3E6mehr Käufer

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