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Euwax: Bei klassischen Optionsscheinen überwiegend Calls gefragt

Der Dax lief kurz nach Handelseröffnung zunächst unter die Marke von 4000 Punkten. Das führte dazu, dass die Anleger ihre Long-Positionen bei Knock-out-Produkten zunächst sicherheitshalber glatt stellten. Als der Dax sich im weiteren Handelsverlauf wieder etwas fester zeigte, wurden diese Papiere zurückgekauft. Andere Investoren glaubten eher an fallende Notierungen und kauften K.O.-Puts auf den Dax.

Der Dax lief kurz nach Handelseröffnung zunächst unter die Marke von 4000 Punkten. Das führte dazu, dass die Anleger ihre Long-Positionen bei Knock-out-Produkten zunächst sicherheitshalber glatt stellten. Als der Dax sich im weiteren Handelsverlauf wieder etwas fester zeigte, wurden diese Papiere zurückgekauft. Andere Investoren glaubten eher an fallende Notierungen und kauften K.O.-Puts auf den Dax. Bei den klassischen Optionsscheinen waren überwiegend Calls gefragt.

Deutlich gestiegene Quartalsgewinne der US-Technologiekonzerne Apple, Texas Instruments und AMD konnten auch den Börsen in Fernost keinen Auftrieb verleihen. So lagen z. B. japanische Technologiewerte im Minus. Der Nikkei fiel um 2,46 Prozent auf 11.800 und der breiter gefasste Topix-Index gab 1,9 Prozent auf 1194 Zähler nach. Die Anleger an der Euwax rechneten im Vorfeld allerdings mit festeren Kursen. Deshalb wurden die Long-Positionen am Morgen zunächst aufgelöst.

Der Goldpreis ist in letzter Zeit wieder deutlich zurückgekommen. Nachdem der Preisverfall im Bereich von 400 US-Dollar zwischenzeitlich ins Stocken geriet, verkauften viele Anleger ihre Bear- bzw. Short-Hebelzertifikate auf das Gold.

Der US-Dollar erreichte in der vergangenen Nacht gegenüber dem Japanischen Yen den höchsten Stand seit einem Monat und kletterte auf 109,28 Yen. Aufgrund der überraschend guten amerikanischen Konjunkturdaten der vergangenen Tage halten viele eine Zinserhöhung in den USA für denkbar. Einige Analysten glauben aber an die Möglichkeit, dass die Aussicht auf eine baldige Zinserhöhung der Fed überschätzt wird. Viele Anleger an der Euwax rechnen mit einer technischen Gegenbewegung und setzten überwiegend auf schwächere Notierungen beim US-Dollar. Bei Knock-out-Produkten sind aber auch viele Daytrader aktiv, die schon kleinste Schwankungen auszunutzen versuchen und speziell am Vormittag, als sich der Euro gegenüber dem Dollar etwas fester zeigte, sofort antizyklisch agierten. Mit dieser Idee lagen sie richtig, denn am Mittag notierte der Euro dann wieder um die Marke von 1,19 US-Dollar.

Auffällig ist auch der Handel mit Call-Optionsscheinen auf Stada. Der Generika-Hersteller aus Bad Vilbel profitiert von einer erhöhten Nachfrage nach preiswerten Medikamenten. Stada produziert vorwiegend Nachahmerpräparate von Originalmedikamenten, bei denen der Patentschutz abgelaufen ist, und spart somit die hohen Forschungs- und Entwicklungskosten. Die Aktie lag am Mittag mit knapp drei Prozent im Plus.

EUWAX Trends- Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand 12:00 Uhr)

Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Call4200-?16. Jun 04743640mehr Käufer

Stada

/ Call
38,56-10. Dez 04771512mehr Käufer
Medion / Call40-15. Sep 05A0CQXRmehr Verkäufer
USD/JPY / Put110-JPY

14. Jun 04

736408mehr Käufer
Dax / Put3800-16. Jun 04743639mehr Verkäufer

Die Stuttgarter Terminbörse Euwax ist Marktführerin beim Handel mit Zertifikaten und Optionsscheinen.

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