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Euwax: Calls auf Allianz gesucht

Gesucht sind Calls auf den Münchener Versicherungskonzern Allianz. Der Grund ist eine Empfehlung eines Derivate-Newsletters. Dabei werden vor allem charttechnische Erwägungen genannt, nach dem die Aktie die Marke von 102 Euro überwunden hat. Zudem seien Belastungen durch Anteilsverkäufe der Münchener Rück inzwischen verdaut und ein möglicher Verkauf der Dresdner Bank bringe Fantasie in den Wert, so der verantwortliche Redakteur.

Angeführt von Kursverlusten des Chipherstellers Infineon ist der deutsche Aktienindex DAX am Dienstag tiefer in den Handel gestartet. Der Leitindex verlor zu Handelsbeginn 0,2 Prozent auf rund 4835 Punkte. Bei insgesamt dünnen Umsätzen stellten sich die Anleger am Morgen zunächst auf den für 10 Uhr erwarteten Ifo-Geschäftsklimaindex ein. Erwartet wurde ein leichter Anstieg auf 94 Punkte nach 93,7 Punkten im Vormonat. Tatsächlich erreichte der Ifo einen Wert von 95 und erhöhte laut Ifo-Chef Hans-Werner Sinn damit die Wahrscheinlichkeit einer konjunkturellen Wende. Auf die Finanzmärkte mag dieser Optimismus am Morgen nicht so recht überschwappen. Noch vor Bekanntgabe des Ifo hatte sich der Dax wieder auf sein Vortagesschlussniveau erhöht und ist auf diesem Niveau weitgehend stehen geblieben. Da sich der DAX somit unverändert präsentiert, waren an der Euwax im Vormittagshandel Calls und Puts auf den Index gleichermaßen gefragt. Erst gegen Mittag verlagerte sich das Kaufinteresse zu den Puts, während die Calls überwiegend gegeben werden.

Bei den Einzelaktien sind am Morgen Puts auf den Chiphersteller Infineon gefragt. Das Unternehmen enttäuschte am Morgen mit einem überraschend hohen operativen Verlust im dritten Quartal. Damit hat Infineon die ohnehin schon niedrigen Analystenschätzungen verfehlt. Nach anfänglich deutlichen Verlusten berappelte sich die Aktie im weitern Verlauf wieder. Bis zum Mittag erreicht die Aktie sogar die Pluszone und steigt auf 8,26 oder ein Plus von 0,34 Prozent.

Gesucht sind auch Calls auf den Münchener Versicherungskonzern Allianz. Der Grund ist eine Empfehlung eines Derivate-Newsletters. Dabei werden vor allem charttechnische Erwägungen genannt, nach dem die Aktie die Marke von 102 Euro überwunden hat. Zudem seien Belastungen durch Anteilsverkäufe der Münchener Rück inzwischen verdaut und ein möglicher Verkauf der Dresdner Bank bringe Fantasie in den Wert, so der verantwortliche Redakteur. Unberücksichtigt blieb in dieser Empfehlung indes das heute veröffentlichte Urteil des Bundesverfassungsgerichts, demnach Lebensversicherer ihre Kunden angemessen an ihren Vermögenswerten beteiligen müssen. Die Allianz verliert vor diesem Hintergrund rund 0,5 Prozent am Dienstag Vormittag. Der Euro gab im Vormittagshandel einmal mehr nach und kämpft nun mit der psychologisch wichtigen Marke von 1,20 Dollar. An der Euwax gehen die Anleger davon aus, dass diese Marke Bestand haben wird und kaufen Calls auf den Euro.

EUWAX Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand 12:00 Uhr)

Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Put4600-13. Sep 05CG0BF2

mehr Käufer

Dax / Call5000-13. Sep 05CG0BESmehr Verkäufer
EUR/USD / Call1,25-14. Dez 05CG8PX6mehr Käufer

Allianz

/ Call
120-19. Dez 07CB4511mehr Käufer

Infineon

/ Put
8-14. Sep 05CB0EHXmehr Verkäufer

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