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Euwax: Druck auf Wettanbieter lässt Kurse in den Keller sinken

Die Furcht vor einem harten durchgreifen der USA gegen Internet-Wetten hatte gestern die Kurse entsprechender Anbieter gewaltig unter Druck gesetzt. Die US-Bundespolizei unternahm erste Schritte, um die US-Aktivitäten von BetonSports zu schließen, deren Chef Anfang der Woche in Dallas festgenommen wurde.

Unter Druck gerieten auch europäische Branchevertreter wie Bet and Win, die gestern bis zu rund 24 Prozent an Wert einbüssten und auf Tagestiefstkurs aus dem Handel gingen. Am Morgen konnte sich der Kurs der Aktie um rund acht Prozent auf mehr als 44,50 Euro erholen, am Morgen gab es eine Reihe von Anlegern, die auf eine derart technische Gegenbewegung spekuliert hatten.

Nach einem uneinheitlichen Handel konnten die US-Börsen den Dienstag mit Kursgewinnen beenden. Dabei überkompensierten gute Unternehmensdaten die anhaltenden Kursängste im Zusammenhang mit der fortschreitenden Auseinandersetzung im Nahen Osten. Der Dow-Jones-Index schloss mit 10 799 Punkten rund 0,5 Prozent im Plus. Der Nasdaq 100 kletterte 0,3 Prozent auf 1 472 Zähler. Nachbörslich glänzte zudem noch IBM mit überraschend guten Ergebnissen, während der Internetdienstleister Yahoo mit einer unerwartet schwachen Umsatzentwicklung und einer verzögerten Einführung neuer Werbetechnik enttäuschte und nachbörslich knapp 14 Prozent einbüßte. Freundlich tendierte am Morgen in Folge der Tokioter Aktienmarkt. Der Nikkei-225 gewann 0,44 Prozent auf 14 500 Punkte. Zu den stärksten Gewinnern gehörten hier Titel aus dem Stahlbereich und Finanzdienstleister.

Aufgrund der freundlichen Vorgaben legte der Dax zur Eröffnung am Mittwoch rund ein halbes Prozent zu und baute diese Gewinne im weiteren Verlauf leicht aus. In der Spitze stieg der Index auf rund 5435 Punkte. Im Handelsegment Euwax der Börse Stuttgart zeigten sich am Morgen zuversichtlich, dass die Erholung im Dax sich im Vormittagshandel fortsetzen könnte und orderten überwiegend Calls auf den Dax.

Am Nachmittag stehen eine Reihe von Konjunkturdaten aus den USA an, deren wichtigste die Entwicklung der Verbraucherpreise sein dürfte. Um 16:00 Uhr (MESZ) findet zudem die Anhörung des US-Notenbankchefs Ben Bernankes vor dem Bankenausschuss des US-Kongress statt. Marktteilnehmer erhoffen sich einmal mehr wichtige Hinweise für die künftige Zinsentwicklung in den USA.

In den vergangen Tagen hatte der Preis für die Feinunze Gold jeweils nach einem zunächst freundlichen Start in den Nachmittagsstunden deutlich abgegeben. Gestern verlor das Gold rund zwei Prozent auf 630,70 Dollar. Heute zeigte die Feinunze bereits im frühen europäischen Handel eine leicht schwächere Tendenz und sank auf bis zu 626,65 Dollar. Damit hat die Feinunze in den vergangenen drei Tagen von der Spitze mehr als sieben Prozent abgegeben. Ähnlich war der Verlauf in den vergangenen Tagen der Preis für die Feinunze Silber, das bis zu nun Prozent abgab, am Morgen aber leicht fester tendierte. Im Handelssegment Euwax waren am Morgen Calls auf Silber gefragt, während entsprechende Scheine auf Gold eher verkauft wurden.

Euwax Trends - Knock-out-Produkte (10.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Mini Long5 1875 270endlosABN2J9mehr Käufer
Dax / Turbo Bear5 5255 52531. Aug 06CG0877ausgeglichen
Silber / Mini Long9,2189,7endlosGS0MQXmehr Käufer
Bet & Win / Mini Long28,8833,3

endlos

ABN2WBmehr Käufer
Gold / Best Bull6,116,11


$

endlosCM8290mehr Verkäufer

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