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Euwax: E.ON und Deutsche Telekom auf der Verliererliste

Die Deutsche Telekom rechnet in den kommenden Jahren mit steigenden operativen Gewinnen; Calls auf die Deutsche Telekom sind gesucht. In Sippenhaft mit E.ON befindet sich heute der Versorger RWE.

Nachdem der Deutsche Aktienindex bereits gestern Nachmittag unter Druck und in die Verlustzone geriet, baute er diese am Morgen weiter aus. Verantwortlich sind eine Vielzahl von Faktoren. Dabei sind zunächst einmal die negativen Vorgaben sowohl aus den USA als auch aus Japan zu nennen, die eine Reaktion auf einen unvermindert hohen Ölpreis und auf die Sorge vor wachstumshemmenden Zinserhöhungen in den USA sind. Zudem belastend wirkt sich heute im europäischen Handel der auf mehr als 1,34 Dollar gestiegene Euro aus.

In Fernost stieg der Euro über Nacht sogar auf mehr als 1,345 Dollar, nachdem Japans Ministerpräsident Junichiro Koizumi sagte, die Währungsreserven des Landes müssten grundsätzlich breit gestreut sein. Diese Aussage wurde von den Investoren dahingehend interpretiert, dass Japan seine Dollar-Reserven, die weltweit die größten darstellen, in Euro umschichten. Selbst die Klarstellung Koizumis, dass ein solcher Schritt nicht geplant sei, brachte dem Euro kaum noch Entlastung.

Weiterhin schwach notiert nach zwei Tagen starker Verluste der Bund-Future am Morgen mit knapp 117 Punkten. Die nächste charttechnische Unterstützung verläuft nun bei 116,81. Vor diesem Hintergrund gab der Dax am Morgen rund 0,8 Prozent auf 4340 Punkte nach. Die schweren Kursverluste im Dax vom Morgen wurden von den Anlegern im Handelssegment Euwax indes dazu genutzt, auf eine Gegenbewegung im Dax zu spekulieren. Dazu wurden Knock-out-Calls und klassische Kaufoptionsscheine auf den Index geordert. Die erwartete Gegenbewegung setzte dann auch ein. Der Dax konnte im weitern Handelsverlauf zumindest Teile seiner morgendlichen Verluste wieder aufholen.

Zu Gewinnmitnahmen kam es am Morgen bei Verkaufsoptionsscheinen und Knock-out-Puts auf die Nordseesorte Brent. Dabei handelt es sich in erster Linie um Anleger, die gestern kurz vor Handelsschluss gekauft hatten und nun von den gegenüber gestern Abend wieder etwas leichteren Ölpreis profitieren.

Die Deutsche Telekom rechnet in den kommenden Jahren mit steigenden operativen Gewinnen. Der Konzerngewinn soll allerdings nach einem kräftigen Anstieg im kommenden Jahr 2007 wieder zurück gehen. Diese erst auf Sicht steigenden operativen Gewinne reichen den Anlegern der Telekom am Morgen offensichtlich nicht. Die Aktie steht mit mehr als 1,5 Prozent Verlust auf Platz zwei der Dax-Verliererliste. An der Euwax sind dennoch Calls auf die Deutsche Telekom gesucht.

In Sippenhaft mit E.ON befindet sich heute der Versorger RWE. E.ON führt trotz der Ankündigung einer Dividendenerhöhung die Verlierliste im Dax an. Auf RWE sind dennoch Calls gefragt.

EUWAX Trends - Knock-out-Produkte (Stand 11:00 Uhr)

Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Turbo Bull4325

4325

?26. Apr 05CG0028mehr Käufer
Dax / Wave Put4450445028. Apr 05


DB4450ausgeglichen
Brent / Turbo Short63,2457,02

endlos

SG2KHPmehr Käufer

RWE

/ Turbo Bull unl.
40,29163,08

endlos

CB2041mehr Käufer
Dt.

Telekom

/ Turbo Bull unl.
13,78113,781endlosCB555Lmehr Käufer

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