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Euwax: Gespanntes Warten auf Bernanke-Rede

Die Marktteilnehmer warten gespannt auf die Rede von Ben Bernanke vor dem Bankenausschuss des US-Senats am heutigen Nachmittag. Entscheidend wird sein, ob der designierte US-Notenbankchef mit seinen Worten die Erwartungen höherer US-Leitzinsen unterstützt. Dies würde den US-Dollar weiter stärken.

Der DAX begann den Tag mit leichten Verlusten. Zunächst lief der Index bis auf 5074 Punkte mit 0,35 Prozent ins Minus. Danach pendelte das wichtigste deutsche Börsenbarometer wieder um die Marke von 5100 Punkten. In dieser Phase wurden von kurzfristig orientierten Anlegern vor allem Long-Positionen aufgebaut. Der ZEW-Konjunkturindex enttäuschte die Börsianer dann mit einem unerwarteten Rückgang und sorgte wieder für leicht fallende Kurse. Am Anlegerverhalten bei den Derivaten änderte dies jedoch wenig. Es waren weiterhin Calls gesucht.

Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar litt abermals unter Spekulationen über neuerliche Zinsanhebungen in den USA. Gestern war die europäische Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich auf ein neues Zweijahrestief von 1,1660 US-Dollar gefallen. Am Morgen konnte sich der Euro aber wieder bis in den Bereich von 1,1710 US-Dollar erholen. Diese Erholung hielt jedoch nicht lange an. In den Mittagsstunden fiel der Euro dann erneut und notierte im Bereich von 1,1655 US-Dollar wiederum auf einem neuen Zweijahrestief. Am Handelssegment EUWAX setzten Anleger dennoch weiter auf steigende Kurse.

Die Marktteilnehmer warten nun gespannt auf die Rede von Ben Bernanke vor dem Bankenausschuss des US-Senats am heutigen Nachmittag. Entscheidend wird sein, ob der designierte US-Notenbankchef mit seinen Worten die Erwartungen höherer US-Leitzinsen unterstützt. Dies würde den US-Dollar weiter stärken.

Die Empfehlung eines Börsenbriefes sorgte für größere Umsätze bei Hebelprodukten auf die Norddeutsche Affinerie. Der Aktienkurs von Europas größtem Kupferproduzenten lag am Mittag bei 18,48 Euro mit 0,1 Prozent im Minus.

Die Empfehlung eines Börsenmagazins vom Wochenende sorgte auch für eine stärkere Nachfrage bei Call-Optionsscheinen auf die Deutsche Bank. Diese Scheine waren bereits gestern gesucht. Die Aktie selbst notierte am Mittag bei 81,48 Euro mit 0,4 Prozent im Minus.

Außerdem waren vor allem Knock-out-Calls auf Solarworld gefragt. Der gestrige Quartalsbericht stimmte die Investoren augenscheinlich optimistisch. Die Aktie notierte am Mittag bei 116,80 Euro mit 0,87 Prozent leichter.

EUWAX Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand: 12.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
DAX / Call5200-15. Dez 05CG00DX

mehr Käufern

DAX / Put5000-14. Mrz 06CG03SKmehr Verkäufer
Deutsche Telekom / Call15-16. Dez 05148220mehr Käufer
EuroSTOXX 50 / Call3700-15. Jun 06CG1C03mehr Käufer

Deutsche Bank

/ Call
75-08. Sep 06TB865Bmehr Käufer

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