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Euwax: Gewinnmitnahmen bei Andritz

Der Dax fällt in der Spitze auf knapp über 3900 Punkte. Bereits gestern hatten die Anleger sich mehrheitlich auf fallende Notierungen im Dax eingestellt und dazu Knock-out-Puts und Verkaufsoptionsscheine geordert. Hinzu kommen Verkäufe von Calls auf Andritz, der insbesondere durch mehrere Großaufträge aus China zum Bau neuer Stahlwerke deutlich zulegen konnte.

Mit schweren Verlusten startete der Deutsche Aktienindex in den heutigen Handelstag. Der Grund sind schwache Vorgaben aus den USA, die bereits die Börsen in Fernost auf Talfahrt geschickt hatten. Nach anfänglichen Gewinnen an der Wallstreet gaben die Kurse im weiteren Handelsverlauf gestern Abend nach. Der Grund waren einmal mehr die möglichen Untersuchungen gegen US-Krankenversicherungen wegen Marktmanipulation.

Nachbörslich legte der weltweit zweitgrößte Handy-Hersteller Motorola seinen Quartalsbericht für das dritte Quartal vor. Demnach kam es zwar zu einem Gewinnsprung, allerdings hatte das Unternehmen mit seinem Wachstum bei den Auslieferungen die Investoren enttäuscht. Motorola verlor daraufhin nachbörslich rund sechs Prozent und legte somit einen weiteren Grundstein für die Kursverluste im Deutschen Aktienindex.

Der Dax fällt in der Spitze auf knapp über 3900 Punkte. Bereits gestern Nachmittag hatten die Anleger im Handelssegment Euwax der Börse Stuttgart sich mehrheitlich auf fallende Notierungen im Deutschen Aktienindex eingestellt und dazu Knock-out-Puts und Verkaufsoptionsscheine geordert. All diesen kommt die Marktentwicklung an diesem Vormittag somit sehr entgegen. Daher kommt es am Vormittag auch zu deutlichen Gewinnmitnahmen in diesen Positionen. Gleichzeitig wird auf dem stark gedrücktem Kursniveau im Deutschen Aktien nun auf eine leichte Gegenbewegung im Handelsverlauf spekuliert.


Neben den Technologiewerten belasten heute auch die Stahlwerte die Marktentwicklung an den Börsen. Der größte Verlierer im Dax heißt heute daher auch Thyssen Krupp, die in der Spitze mehr als vier Prozent auf 14,94 Euro abgibt. Der Grund ist die Sorge um ein mögliches Ende des Stahlbooms angesichts einer nachlassenden Nachfrage aus China. Auch in Asien gaben die Aktien der Stahlproduzenten bereits nach. Zudem hatte der US-Konzern Steel Dynamics vor einem Rückgang der Stahlpreise im vierten Quartal gewarnt. Entsprechend der schwachen Kursentwicklung in den Stahlwerten kommt es heute zum Verkauf vieler Knock-out-Calls und klassischer Verkaufsoptionsscheine auf Thyssen Krupp, überwiegend trennen sich die Anleger dabei per Stop-Loss aus ihren Scheinen.

Hinzu kommen weitere Verkäufe von Calls auf den österreichischen Maschinenbauer Andritz, der insbesondere durch mehrere Großaufträge aus China zum Bau neuer Stahlwerke in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich zulegen konnte. Da die Aktie heute unbeeindruckt von den Sorgen innerhalb der Stahlbranche auf neuem Höchststand notiert, handelt es sich hierbei ausnahmslos um Gewinnmitnahmen.

Auf der Verkäuferseite stehen heute auch Calls auf deutsche Versicherungswerte. Ebenfalls per Stop-Loss-Verkäufen kommt es bei massiv vom knock-out-bedrohten Puts auf den Euro zu US-Dollar. Gleichzeitig wird nun darauf spekuliert, dass der Eurio weiter anziehen und zunächst über 1,26 Dollar steigen wird.

EUWAX Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand 12:00 Uhr)

Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Call4000-?20. Dez 04950013mehr Käufer
Dax / Put3600-20. Dez 04950011mehr Verkäufer
EUR/USD / Call1,25-$13. Dez 04950176mehr Käufer
Thyssen Krupp / Call18-

19. Dez 05

DB0BVFmehr Verkäufer
Andritz / Call35-27. Mai 05339161mehr Verkäufer

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