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Euwax: Gewinnmitnahmen bei Nikkei Calls

Unbeeindruckt von den negativen Vorgaben aus den USA und dem gestiegenen Ölpreis zeigte sich am Morgen der Nikkei. Dieser stieg erstmals seit 2001 über die psychologisch wichtige Marke von 13000 Punkten. An der Euwax löst dieser neuerliche Höchststand in erster Linie Gewinnmitnahmen bei Nikkei Calls aus.

Am Dienstag Morgen erholte sich der DAX weiter von seinen Verlusten, die er gestern am Tag nach der Bundestagswahl aufgebaut hatte. Er stieg im frühen Handel um mehr als ein halbes Prozent auf zeitweise mehr als 4960 Punkte. Damit zeigte sich der Dax am Morgen unbeeindruckt von dem erneuten deutlichen Schub bei den Ölpreisen, der gestern bereits die US-Märkte belastete. Der Preis für das leichte US-Öl, der heute bereits wieder leicht nachgibt, zog gestern um mehr als vier auf über 67 Dollar/Barrel. Der Grund war die Sorge vor weiteren Schäden an den Ölförderanlagen im Golf von Mexiko durch den tropischen Sturm "Rita". Bestimmend für den Handel in Europa dürfte heute zunächst der um elf Uhr zu veröffentlichende ZEW-Konjunkturindikator sein. Erwartet wurde ein Rückgang auf rund 45 Punkte nach 50 Zählern noch im August. Tatsächlich fiel der ZEW auf 38,6 Punkte. Und verdeutlicht damit die Skepsis der deutschen Wirtschaft nach der Wahlentscheidung von Sonntag. Der Dax gab daraufhin Teile seiner Tagesgewinne wieder ab. Des weiteren tagt heute der Offenmarktausschuss der US-Notenbank, dessen Zinsentscheidung heute nach Börsenschluss in Europa veröffentlicht wird.

Im Vorfeld des ZEW setzten die Anleger im Handelssegment Euwax der Börse Stuttgart am Morgen zunächst vermehrt auf fallende Notierungen beim DAX. Nach Veröffentlichung des ZEW und damit rückläufigen Kursen im Index mehrten sich anschließend wieder die Käufe in Calls auf den DAX.

Trotz des leichten Rückgangs beim Rohölpreis waren am Morgen Calls auf die Nordseesorte Brent an der Euwax gesucht. Meteorologen gehen davon aus, dass der Tropensturm "Rita" sich zu einem Hurrikan entwickeln könnte. Daher gehen die Anleger vorerst von einer weiteren Verteuerung des Energieträgers aus.

Im Fahrwasser guter Quartalszahlen des US-Sportartikelherstellers Nike legte die Aktie des deutschen Branchenvertreters Adidas-Salomon am Morgen um rund 1,5 Prozent auf mehr als 142 Euro zu. Im Handelssegment Euwax der Börse Stuttgart war der Handel mit Calls auf Adidas indes weitgehend ausgeglichen. Nike meldete einen höher als erwarteten Gewinn von 1,61 Dollar pro Aktie. Begründet wurde der Anstieg durch stärkere Verkäufe auf dem Heimatmarkt in den USA. Dort konkurriert Nike mit Reebok, die ihrerseits von Adidas-Salomon übernommen werden soll. In Übersee profitierte Nike zudem von dem niedrigen Dollarkurs.

Ebenfalls unbeeindruckt von den negativen Vorgaben aus den USA und dem gestiegenen Ölpreis zeigte sich am Morgen der Nikkei. Dieser stieg erstmals seit 2001 über die psychologisch wichtige Marke von 13000 Punkten. An der Euwax löst dieser neuerliche Höchststand in erster Linie Gewinnmitnahmen bei Nikkei Calls aus.

EUWAX Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand: 12.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
DAX / Call5000-17. Okt 05CG04GY

mehr Käufer

DAX / Put4800-15. Dez 05CG0AE1ausgeglichen
Allianz / Call100-16. Dez 05148206mehr Käufer
Brent / Put55-$10. Nov 05GS0CBBausgeglichen
Nikkei / Call12500-Y09. Mrz 06CG05ATmehr Verkäufer

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