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Euwax: Intel-Quartalszahlen schwer verdaulich

Nach den Intel-Zahlen von gestern eröffnete der Deutsche Aktienindex den Handel heute mit Verlusten. Damit begann auch der Handel an der Euwax heute zunächst mit Verlustbegrenzungen vieler Anleger, die gestern auf steigende Kurse im Deutschen Aktienindex spekuliert hatten. Bei den Einzelaktien ist Deutschlands größter Chipbauer Infineon das am stärksten gehandelte Underlying.

Heute gilt es zunächst einmal die Reaktion auf die gestern nachbörslich in den USA veröffentlichten Quartalszahlen des weltgrößten Chipherstellers Intel zu verdauen. Intel konnte sowohl Umsatz als auch Gewinn im zweiten Quartal steigern, allerdings zeigte sich der Markt über den Ausblick des Unternehmens enttäuscht. So senkte Intel die erwartete Rohmarge von bislang 62 auf nur noch 60 Prozent. Daraufhin gab die Aktie im nachbörslichen Handel rund fünf Prozent ab und legte damit die Vorgaben sowohl für den Handel in Fernost als auch in Europa.

In Japan verlor der Nikkei nach den Intel-Zahlen mehr als zwei Prozent und auch der Deutsche Aktienindex eröffnete den Handel heute mit Verlusten. Er gibt mehr als ein Prozent auf rund 3960 Punkte nach. Damit begann auch der Handel an der Euwax heute zunächst mit Verlustbegrenzungen vieler Anleger, die gestern auf steigende Kurse im Deutschen Aktienindex spekuliert hatten. Im Gegenzug nahmen einige der Marktskeptiker ihre Gewinne in Puts zur Handelseröffnung mit. Nach gut einer Stunde Handel setzte abermals eine Spekulation auf eine Gegenbewegung ein.

Bei den Einzelaktien ist nach den Intel-Zahlen Deutschlands größter Chipbauer Infineon das am stärksten gehandelte Underlying. Mehrheitlich hatten die Anleger gestern auf einen positiven Ausblick bei Intel spekuliert, der auch Infineon, nach mehreren Tagen größerer Verluste, wieder Aufwind hätte geben können. Die Reaktion Infioneons läuft dagegen im Einklang mit der Intels im nachbörslichen Handel. Infineon ist das Schlusslicht im Deutschen Aktienindex mit einem Kursverlust von mehr als drei Prozent auf weniger als 9,50 Euro. Entsprechend kam es heute im frühen Handel zur Ausführung vieler Stop-Loss-Orders. Inzwischen setzen viele Anleger aber auf den großen Hebel in Knock-out-Calls mit Basispreisen bei 8,83 Euro. Aktuell liegt dieser bei knapp 15.

Gesucht sind zudem Knock-out-Puts auf die Deutsche Lufthansa. Die Aktie verliert heute gut zwei Prozent und kann somit weder von den guten Juni-Passagierzahlen des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport noch von der geplanten Zusammenarbeit der Lufthansa-Cargo mit der chinesischen Shenzen-Airline profitieren. Die Lufthansa Aktie notiert heute mit einem Kurs von rund 210,25 Euro auf dem niedrigsten Stand seit gut zwölf Monaten.

EUWAX Trends- Knock-out-Produkte (Stand 10:00 Uhr)

Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
       
Dax / Wave Call38503850?29. Jul 04143579mehr Käufer
Dax / Turbo Bear3925

3925

?24. Aug 04706640ausgeglichen

Infineon

/ Turbo Long
8,849,25

openend

817373mehr Käufer
EUR/USD / Wave Put1,251,25?20. Sep 04

DB0CPF

mehr Käufer

Lufthansa

/ Turbo Bear
13,6513,6517. Sep 04CG6D4Nmehr Käufer

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