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Euwax: Osteuropaindex Cece gibt weiterhin nach

Der Osteuropaindex Cece notiert heute bei erneut rund drei Prozent im Minus bei weniger als 1700 Punkten und hat somit von seinem Hoch von 1860 Punkten rund zehn Prozent abgegeben. Der Grund für die heutigen schweren Verluste ist ein Nachziehen der im Cece gelisteten ungarischen Aktien. In Ungarn war in den vergangenen zwei Tagen die Börse geschlossen, so dass es heute zu einer stärkeren Reaktion dieser Aktien kommt.

Aufgrund negativer Vorgaben aus den USA gibt der Dax am Mittwochmorgen nach. Bereits mit der Eröffnung rutscht der Index um mehr als 0,3 Prozent ins Minus. Von diesem bereits gedrückten Kursniveau tauchte der Index im weiteren Handelsverlauf weiter ab auf weniger als 4370 Punkte, um sich anschließend deutlich zu erholen. Im Handelssegment Euwax der Börse Stuttgart sind vor diesem Hintergrund am Morgen ausnahmslos Calls auf den Dax gesucht.

Ein hohes Augenmerk galt heute der im iranischen Isfahan stattfindenden Sitzung der Erdöl exportierenden Staaten (Opec). Dabei wurde beschlossen die Förderquote von bislang 27 Millionen Barrel pro Tag ab dem 1. April um 500.000 Barral zu erhöhen. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die aktuelle Förderquote derzeit bereits um 700.000 Barral am Tag überschritten wird, bringt diese Mengenausweitung somit kaum Entlastung für den Ölpreis. Im Vorfeld dieser Sitzung gab der Rohölpreis um rund ein Prozent nach, zog im Anschluss an die Sitzung indes wieder leicht an. Damit bestätigt sich die Erwartung der Anleger an der Euwax, dass eine Korrektur beim Ölpreis auch weiter ausbleiben wird. Diese Überzeugung setzte nach einer wochenlangen Spekulation gegen den Ölpreis bereits gestern ein und führt heute zu weiteren Verkäufen von Knock-out-Calls auf den Index.

Gesucht sind am Morgen erneut Calls auf die Allianz, die morgen zur Bilanzpressekonferenz einlädt. Nachdem die Aktie bereits gestern über die Marke von 100 Euro und damit auf den höchsten Stand seit März 2004 gestiegen war, erzielt sie am Morgen weitere leichte Kursgewinne.

Den fünften Tag in Folge gibt heute der Osteuropaindex Cece nach. Er notiert heute bei erneut rund drei Prozent im Minus bei weniger als 1700 Punkten und hat somit von seinem Hoch von 1860 Punkten rund zehn Prozent abgegeben. Der Grund für die heutigen schweren Verluste ist ein Nachziehen der in im Cece gelisteten ungarischen Aktien. In Ungarn war in den vergangenen zwei Tagen die Börse geschlossen, so dass es heute zu einer stärkeren Reaktion dieser Aktien kommt. Zudem hatten sich nicht wenige Anleger mit Stop-Kursen um 1700 Punkten im Markt positioniert, die nun den Druck auf den Index zusätzlich erhöhen. Und auch an der Euwax kommt es heute überwiegend zu Verkäufen von tief im Geld liegenden Turbos auf den Cece.

Im Plain-Vanilla-Bereich kommt es am Morgen zu Verkäufen von Calls auf den Handelskonzern Douglas. Die Aktie selbst legt heute parallel zur Hauptversammlung leicht zu, nachdem das Unternehmen meldete, in den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres das Umsatzziel erfüllt zu haben und gleichzeitig seine bisherige Jahresprognose bekräftigte.

Ebenfalls zu Verkäufen kommt es heute bei Calls auf den tschechischen Stromkonzern CEZ. Die Aktie, die sich seit Januar 2003 mehr als verdreifacht hat, gibt wie der gesamte osteuropäische Markt in den vergangenen Tagen deutlich nach und hat von seinem Allzeithoch aus der Vorwoche inzwischen rund 30 Prozent abgegeben.

EUWAX Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand 12:00 Uhr)

Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Put4300-13. Apr 05CG1C0F

mehr Verkäufer

Dax / Call4400-17. Mai 05CG6ED5mehr Käufer
Douglas / Call22-15. Mrz 06DR1C0Gmehr Verkäufer
CEZ / Call400-CZK

14. Jun 06

DB0F30mehr Käufer
Adidas-Salomon / Call100-14. Jun 06DR1C2Wmehr Käufer

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