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Euwax: Short-Positionen beim Öl gehalten

Die Lage an den Ölmärkten hat sich wieder etwas entspannt und die Börse atmet auf. Der DAX lief nach Handelsbeginn bis auf 4837 Punkte nach oben und stand damit etwa 100 Punkte höher, als gestern um diese Zeit. Die Marktsituation wurde von den Anlegern unterschiedlich interpretiert. Ein Teil der Investoren rechnete am Morgen offenbar mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung und der andere Teil glaubte augenscheinlich nur an eine vorübergehende Entspannung. Deshalb wurden zunächst kurzfristig sowohl Calls als auch Puts auf den DAX gekauft. Bis zum Mittag nahm dann die Entschlossenheit, auf steigende Kurse zu setzen, immer mehr zu. In dieser Phase lag der DAX mit 4812 Punkten allerdings wieder im Bereich des Vortagesschlusskurses.

Ein besonders hohes Orderaufkommen war bei Knock-out-Scheinen auf E.ON und die Deutsche Post zu beobachten. Vermutlich hatte es für diese beiden Produkte noch vor Handelsbeginn eine Kaufempfehlung gegeben. E.ON lag am Mittag bei 76,77 Euro mit 0,54 Prozent im Minus. Die Aktie der Deutschen Post konnte dagegen um 0,1 Prozent, auf 20,24 Euro, leicht zulegen.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF stellte für das laufende Jahr im Bereich Pflanzenschutz eine Marge von mehr als 28 Prozent in Aussicht. Am Handelssegment EUWAX waren daraufhin Knock-out-Calls gesucht. Die Aktie verteuerte sich um 0,74 Prozent und lag am Mittag bei 57,09 Euro.

Die Allianz hat angekündigt, bis Ende dieser Woche eine Schätzung der Schadensbelastung durch den Hurrikan "Katrina" abzugeben. Aus den USA waren unterdessen bereits erste Prognosen zu vernehmen. Demnach sei bei versicherten Schäden mit einer Gesamtsumme von neun bis 16 Milliarden US-Dollar zu rechnen. Die Aktien deutscher Versicherungsunternehmen konnten sich heute allerdings von ihren Verlusten der vergangenen Tage teilweise erholen. Die Allianz notierte am Mittag bei 104,12 Euro mit 0,73 Prozent im Plus. Allianz-Optionsscheine waren ebenfalls gesucht.

Zu Neuengagements in Öl-Derivaten kam es vorerst kaum. Die vor allem gestern Nachmittag aufgebauten Short-Positionen wurden aber gehalten. Der Future für ein Barrel der Nordseesorte Brent notierte am Mittag bei 66,72 US-Dollar. Leichtes US-Öl WTI kostete 68,27 pro Fass. Gestern wurde hier mit 70,80 US-Dollar der höchste Preis seit Beginn des Öl-Terminhandels im Jahr 1983 festegestellt worden.

Weiterhin gefragt sind Call-Optionsscheine auf den südkoreanischen Index KOSPI 200. Dieser schloss heute bei 138,68 Punkten mit 0,92 Prozent im Plus.

EUWAX Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand: 12.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
DAX / Call4900-13. Sep 05CG04NP

mehr Käufer

DAX / Put4800-14. Sep 05CB6486mehr Verkäufer

Allianz

/ Call
100-14. Dez 07124619mehr Käufer
KOSPI 200 / Call170-KRW15. Dez 06ABN1F1mehr Käufer
EuroSTOXX 50 / Call3700-15. Jun 06CG1C03mehr Käufer

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