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EUWAX: Topthema Allianz

Zu den Top Themen an der Euwax zählte am Morgen die Allianz. Die Aktie befand sich am Morgen aufgrund der geplanten Kapitalerhöhung zur vollständigen Übernahme der italienischen Tochter RAS leicht unter Druck. Goldman Sachs, Dresdner Kleinwort Wasserstein und die Deutsche Bank platzieren dazu derzeit rund 21 Millionen Aktien. An der Euwax sind Calls auf die Allianz indes weiterhin gefragt.

Dank guter Vorgaben aus den USA aber vor allem aus Japan konnte sich der DAX zum Wochenbeginn oberhalb der Marke von 5000 Punkten verfestigen. In Japan wurde am Wochenende in einer vorgezogenen Parlamentswahl Amtsinhaber Junichiro Koizumi mit einer überraschend deutlichen Mehrheit im Amt bestätigt. Investoren sehen darin eine Bestätigung des Reformkurses Koizumis und trieben im Anschluss den Nikkei 225 auf ein neues Vier-Jahres-Hoch bei rund 12900 Punkten.

Der DAX verbesserte sich vor diesem Hintergrund am Morgen zunächst um mehr als ein halbes Prozent auf rund 5035 Punkte. Im weitern Verlauf gab er jedoch Teile dieser morgendlichen Gewinne wieder ab. Bis zum Mittag pendelte der DAX sodann in einer engen Spanne um 5015 Punkte, knickte aber um kurz nach zwölf auf seinem Vorwochenschlussniveau ein. Im Handelssegment Euwax der Börse Stuttgart fühlten sich die Anleger am Morgen mehrheitlich ermutigt wieder auf steigende Kurse im DAX zu spekulieren. Dieser Trend verstärkte sich bis zum Mittag zunehmend. Damit hat sich die noch zum Wochenausklang eher skeptische Stimmung an der Euwax am Montag gedreht.

Zu den Top Themen an der Euwax zählte am Morgen die Allianz. Die Aktie befand sich am Morgen aufgrund der geplanten Kapitalerhöhung zur vollständigen Übernahme der italienischen Tochter RAS leicht unter Druck. Goldman Dresdner und die Deutsche Bank platzieren dazu derzeit rund 21 Millionen Aktien. An der Euwax sind Calls auf die Allianz indes weiterhin gefragt. Der Handel mit Calls auf die Allianz gestaltete sich bis zum Mittag uneinheitlich. Im frühen Handel kam es zunächst zu einigen Stop-Loss-Verkäufen in Calls, nachdem die Aktie rund ein Prozent abgegeben hatte. Im weiteren Verlauf erholte sich die Aktie sodann leicht und löste erneute Käufe in diesen Produkten aus. Dieser Trend setzte sich bei den Knock-out-Produkten bis zum Mittag weiter fort, während sich bei den klassischen Optionsscheinen das Verhältnis von Käufern und Verkäufern weitgehend anglich.

Zudem sind Calls auf Siemens gefragt. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" befürchten Betriebsräte und Gewerkschafter den Abbau von bis zu 10.000 Stellen. Die Aktie legte daraufhin am Morgen rund ein Prozent zu.

Der Spiegel berichtet zu dem, dass der Touristikkonzern TUI erneut ins Visier von Hedgefonds geraten sei. Die Aktie, die seit gut einem Monat deutlich nachgegeben hatte, verzeichnet bereits seit einigen Tagen erhöhte Umsätze in Hebelprodukten. Ein Trend lässt sich indes nicht erkennen.

Ebenfalls gefragt waren im Vormittagshandel Kaufoptionsscheine auf Indizes. Dazu zählt vor allem der MDAX und der Rekordhohe Nikkei 225.

EUWAX Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand: 12.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
DAX / Call5000-17. Okt 05CG04GY

mehr Verkäufer

DAX / Put4800-15. Dez 05CG0AE1mehr Käufer
MDAX / Call5800-14. Dez 06DR0B8Pmehr Käufer
Allianz / Call100-21. Dez 05950360mehr Verkäufer
Nikkei / Call12500-Y08. Jun 06CG05AVmehr Käufer

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