Euwax-Trends am Mittag Calls auf K+S

Die K+S Gruppe hat im ersten Halbjahr 2006 trotz temporär schwieriger Marktbedingungen in einigen Segmenten sowie gestiegener Energie- und Frachtkosten bei Umsatz und Ergebnis die hohen Vorjahreswerte übertroffen. Das starke erste Quartal konnte dabei das leicht schwächere zweite überkompensieren.

Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, das EBIT sei in den Monaten April bis Juni um sieben Prozent auf 59,4 (Vorjahr: 64,1) Millionen Euro zurückgegangen. Nach anfänglich deutlichen Kursverlusten konnte sich die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers im Vormittagshandel erholen und stieg um mehr als vier Prozent auf über 60 Euro. An der Euwax setzten gegen Mittag deutliche Gewinnmitnahmen in Calls auf K+S ein.

Nach der Vorlage enttäuschender Quartalszahlen gestern und deutlichen Verlusten in der Aktie gab der Kurswert der Commerzbank auch Donnerstag weiter ab. Am Morgen meldeten sich nun zahlreiche Analysten zu Wort. Dabei wurden die Kursziele für die Commerzbank-Aktie von Citigroup, Dresdner Kleinwort, West LB, Deutsche Bank, UBS, Credit Suisse, JP Morgan und Lehman gesenkt. Die Kursziele liegen nun zwischen 30 und 42 Euro. Lediglich Sal. Oppenheim stufte die Aktie der Commerzbank am Morgen herauf auf "neutral". An der Euwax waren Calls auf die Commerzbank im Vormittagshandel dennoch gefragt.

Schwere Verluste erschüttern den Dax am Donnerstagmorgen. In der Spitze gab der Dax um mehr als 2,5 Prozent auf im Tief 5 557 Punkte nach. Die Gründe sind neben schwachen Vorgaben aus den USA sowie erneuter Terrorängste, deutliche Kursverluste wichtiger Dax-Konzerne wie der Deutschen Telekom, TUI und RWE nach der Vorlage enttäuschender Quartalszahlen und Prognosen. Im Handelssegment Euwax kam es am Morgen daher zum Knock-out zahlreicher Knock-out-Calls auf den Index. Gleichzeitig setzte in der ersten Handelsstunde eine breite Verkaufswelle in Calls auf den Index ein. Im weiteren Verlauf waren diese Scheine jedoch wieder gesucht, da nicht wenige Anleger so auf eine technische Gegenbewegung im Dax spekulieren wollten. Bis zum Mittag erholte sich der Dax sodann wieder leicht und reduzierte dabei seine Verluste auf weniger als zwei Prozent mit der Folge, dass die ersten Anleger, die auf eine technische Gegenbewegung spekuliert hatten begannen ihre am Morgen gekauften Calls wieder zu verkaufen.

An der Spitze der Dax-Verlierer stand am Morgen die Aktie der Deutschen Telekom. In der Spitze verlor die Aktie mehr als zehn Prozent auf weniger als 10,90 Euro. Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2006 im Inland in allen Geschäftsfeldern Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Nur dank des Auslandsgeschäfts stieg der Konzernumsatz insgesamt in den ersten sechs Monaten um 3,2 Prozent auf knapp 30 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bonn mitteilte. Der Konzernüberschuss lag mit 2,1 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 2,4 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Zudem senkte die Telekom ihre Prognose für den Gesamtmarkt. Erwartet wird nun ein Umsatz für das Gesamtjahr zwischen 61,5 und 62,1 Milliarden Euro. Bisher lautete die Prognose 62,1 bis 62,7 Milliarden Euro. Im Handelssegment Euwax der Börse Stuttgart kam es bei Calls auf die deutsche Telekom am Morgen, ähnlich wie beim Dax, zunächst zu massiven Verkäufen von Calls, die im weiteren Verlauf von spekulativ orientierten Anlegern wieder zurück geordert wurden.

Anders indes bei TUI, hier wurden Calls am Morgen durchweg verkauft, nachdem die Aktie um zeitweise bis zu sieben Prozent im Minus notierte. Probleme in der Schifffahrts-Sparte belastet das Ergebnis der TUI im ersten Halbjahr. Die Schifffahrts-Sparte rutschte in die roten Zahlen. Als Grund nannte Konzernchef Michael Frenzel in Hannover in dem Ausmaß nicht erwartete negative Raten- und Kostenentwicklungen. Negativ wirkten sich insbesondere die drastisch gestiegenen Ölpreise aus, deren Belastungen nicht durch höhere Transportmengen ausgeglichen werden konnten, hieß es. Dazu kamen Integrationskosten für die übernommene kanadische Reederei CP Ships. Die Touristik-Sparte verbesserte ihr Ergebnis, profitierte aber von einem Sondereffekt. Insgesamt sank das Ergebnis der Sparten des Konzerns im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zur Vorjahreszeit um 55,8 Prozent auf 42 Millionen Euro. Dagegen stieg der Konzernumsatz um fast 20 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro.

Euwax Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand: 13.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Call5 900-12. Dez 06CG15ZK

ausgeglichen

Dax / Put5 700-13. Sep 06CG15ZDmehr Käufer
Dt. Telekom / Call15-13. Jun 07CB8200mehr Käufer

Commerzbank

/ Call
30-14. Mrz 07CZ6538mehr Käufer

K+S

/ Call
50-08. Sep 06TB8TFBmehr Verkäufer

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