Euwax-Trends am Mittag
Nikkei: Call-Optionsscheine gesucht

Gewinnmitnahmen bei Dax-Aktien haben den Index bereits am Morgen ins Minus gedrückt. Dabei lief das deutsche Börsenbarometer bis auf 6 130 Punkte nach unten und verlor damit 0,9 Prozent. Am heutigen Tage werden zahlreiche Konjunkturdaten bekannt gegeben, die dem Markt neue Impulse geben könnten.

Den Anfang machte dabei der ZEW-Konjunkturindex. Der Saldo der Konjunkturerwartungen der etwa 300 befragten Analysten und institutionellen Investoren sank von minus 22,2 Punkten im Vormonat auf minus 27,4 Punkte. Damit lag er deutlich unter den Erwartungen des Marktes. Da der Dax zuvor aber bereits nachgegeben hatte, wirkte sich die Bekanntgabe der Daten kaum noch aus. So lag der Dax am Mittag bei 6 140 Zählern mit 0,75 Prozent im Minus.

Aus den USA werden um 14:30 Uhr (MESZ) zudem die Erzeugerpreise und um 15:15 Uhr (MESZ) die Daten zur Industrieproduktion erwartet. Am Handelssegment Euwax spekuliert die Mehrheit der Anleger recht entschlossen auf steigende Notierungen beim Dax. Es waren überwiegend Knock-out-Calls und Call-Optionsscheine gesucht. Gleichzeitig kam es zu Gewinnmitnahmen bei den Puts.

Die Kaufempfehlung eines auf Hebelzertifikate spezialisierten Börsenbriefes sorgte am Morgen auch für eine stärkere Nachfrage bei Knock-out-Calls auf Thyssen Krupp. Die Aktie selbst notierte am Mittag bei 27,86 Euro allerdings mit 1,1 Prozent leichter.

Die gemeldeten Ernteausfälle in Florida trieben bereits am Donnerstag der Vorwoche den Preis für Orangensaft um 17 Prozent nach oben. Am Freitag kauften zahlreiche Anleger Short-Zertifikate, da sie den starken Preisanstieg offenbar für übertrieben hielten. In dieser Phase notierte der Januar-Future für Orangensaft am New York Board of Trade (NYBOT) im Bereich von 191,85 US-Cent. Gestern schloss der Kontakt bei 194,40 US-Cent. Die Spekulation der Anleger auf fallende Preise ist also vorerst nicht aufgegangen. Deshalb betrieben am Morgen zahlreiche Anleger Verlustbegrenzung und stellten ihre Short-Positionen glatt.

Orangen sind neben Äpfeln das bedeutendste Obstanbauprodukt in den USA. In Florida befinden sich die mit Abstand wichtigsten Zitrusplantagen mit etwa 80 Prozent der amerikanischen Orangenernte. Im internationalen Vergleich gibt es mit Brasilien nur noch einen größeren Produzenten.

In der vergangenen Woche wurde nun bekannt, dass es in Florida eine wesentlich geringere Ernte geben werde, als dies noch vor Wochen erwartet worden war. Gründe seien die Schäden in den Plantagen durch vier Hurrikane, Krankheiten in den Beständen, zahlreiche nicht tragende Orangenbäume durch Nachpflanzungen und Rodungen zu Gunsten des Zuckerrohranbaus.

Nach dem gestrigen Fünfwochenhoch beim Nikkei 225, gab auch die Notierung des japanischen Leitindizes heute nach und schloss in Tokio bei 16 611 Punkten mit 0,5 Prozent im Minus. Es kam zu Gewinnmitnahmen. Zudem drückten der wieder gestiegene Ölpreis und Spekulationen um einen zweiten Atomtest in Nordkorea auf die Stimmung. Am Handelssegment Euwax waren aber weiterhin Call-Optionsscheine gesucht. Offenbar glauben viele Investoren an einen baldigen Angriff auf das Jahreshoch, welches seit dem 07. April bei 17 563 Punkten steht.

Euwax Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand: 13.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Call6 700-14. Mrz 07DB607B

mehr Käufer

Dax / Put6 100-13. Dez 06DB701Amehr Verkäufer
Allianz / Call150-13. Jun 07CB8004mehr Käufer
Nikkei 225 / Call14 500-JPY06. Dez 07ABN9XGmehr Käufer
Deutsche Bank / Call105-08. Jun 07SCL0NPmehr Käufer

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