Euwax-Trends am Morgen
US-Erzeugerpreise sinken unerwartet

Die Erzeugerpreise in den USA sind im Juli um 0,1 Prozent gestiegen und blieben damit deutlich unter dem von Analysten erwarteten Plus von 0,4 Prozent zum Vormonat. In der Kernrate ohne die stark schwankenden Lebensmittel- und Energiepreise gaben sie gar um 0,3 Prozent nach, während von Dow Jones befragte Volkswirte im Konsens mit plus 0,2 Prozent gerechnet hatten.

Gestützt durch die Erzeugerpreise kletterte der Dow-Jones-Index um 1,2 Prozent oder 132 Punkte auf 11. 230. Der S&P-500 zog um 1,4 Prozent oder 17 Punkte auf 1.286 an. Der Nasdaq 100 verbuchte ein Plus von 2,7 Prozent oder 40 Punkten auf 1 534. Getragen von Hoffnungen auf ein Ende des Zinserhöhungszyklus in den USA gewann auch der Nikkei 225 am Morgen deutlich. Er stieg um 255 Punkte auf 16 071 oder um 1,6 Prozent und erreichte damit das höchste Niveau seit Ende Mai.

Der wesentliche Teil der Aufwärtsbewegung an den US-Börsen hatte bereits gestern Nachmittag noch zu Handelszeiten in Europa stattgefunden, so dass der Dax diese Bewegung bereits nachvollzogen hatte. Der Start in den Handel am Dienstag war somit am Morgen leicht behauptet. In der Spitze stieg der Dax um 0,3 Prozent auf 5 797 Punkte. Im weiteren Verlauf fiel der Dax jedoch wieder auf sein Vortagesschlussniveau zurück, um welches er seitdem pendelt. Am Nachmittag stehen nach den Erzeugerpreisen von gestern weiter Inflationskennzahlen aus den USA an. Heute werden die Verbraucherpreise für Juli gemeldet. Hier wird sich zeigen, ob die gesunkenen Erzeugerpreise auch beim amerikanischen Konsumenten angekommen sind und damit die Sorge vor steigenden Zinsen in den USA weiter aus dem Markt weicht.

Der Index der mittelgroßen Aktiengesellschaften MDax zog am Morgen aufgrund guter Quartalsergebnisse von Lanxess um mehr als ein halbes Prozent an. In der Spitze notierte der MDax bei 832 oder 54 Punkte im Plus. Damit stieg der MDax auf das höchste Niveau seit Anfang Juni und löste mit dem Überspringen der 8 000 Punkte Marke eine Verkaufswelle in Puts auf den Index aus. Lanxess steigerte sein Konzernergebnis im zweiten Quartal dank der robusten Chemiekonjunktur und Kostensenkungen überraschend deutlich. Der Umsatz sank um 5,8 Prozent auf 1,751 Milliarden Euro, das Konzernergebnis hingegen wuchs von 24 Millionen auf 77 Millionen Euro. Das Unternehmen konkretisierte seine Prognose für das laufende Jahr und rechnet für die zweite Jahreshälfte dank einer anhaltend guten Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft, mit einem vorteilhaften Umfeld für die chemische Industrie. Dabei müssten aber nach wie vor die hohen Rohstoff- und Energiepreisen beachtet werden. Lanxess-Aktien legten am Morgen um mehr als drei Prozent auf in der Spitze knapp 31 Euro zu und führten damit die Gewinnerliste im MDax an.

Vor dem Hintergrund sinkender Ölpreise im Zuge der Entspannung im Nahen Osten kam es im morgendlichen Handel an der Euwax zu Verkäufen von Calls auf die Nordseesorte Brent. In den vergangenen fünf Handelstagen ist der Peis für die Nordseesorte Brent um mehr als fünf Prozent auf heute 73,47 Dollar pro Barrel gesunken.

Mit mehr als 2,5 Prozent Kursgewinn hat SAP sich am Morgen an die Spitze der Dax-Gewinner vorgearbeitet. Händlern zufolge reagierte die Aktie damit auf ihre in jüngster Zeit eher schwache Tendenz. Seit gestern hat SAP damit mehr als sechs Prozent zugelegt und Verkäufe von Calls an der Euwax ausgelöst.

Euwax Trends - Knock-out-Produkte (10.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Wave Put5 8005 80031. Aug 06DB451Fmehr Käufer
Dax / Wave Call5 5505 55031. Aug 06DB160Hmehr Käufer
Brent Curde Oil / Mini Long56,32161,4$endlosGS0MUYmehr Verkäufer
MDax / Mini Short8 6138 170

endlos

GS1M12mehr Verkäufer

SAP

/ Wave XXL Call
126,61132,65


endlosDB8128mehr Verkäufer

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