Euwax-Trends am Morgen
Zurückhaltung am "dreifachen Hexensabbat"

Unterstützt von guten Vorgaben aus den USA und aus Tokio setzte der Dax am Freitag seine Aufwärtsbewegung weiter fort und erreichte im Vormittagshandel erneute Langzeithöchststände. In der Spitze erreichte der Dax mit 6 587 Punkten den höchsten Stand seit Februar 2001.

Heute findet zudem der dreifache Hexensabbat, also der große Verfallstermin an der Terminbörse Eurex statt. Heute laufen Optionen auf Indizes und ihre Einzelaktien sowie die Index-Futures aus. Hier kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Verwerfungen an den Kassamärkten, da große institutionelle Anleger versuchen den Dax in eine für sie günstige Position zu manövrieren. Dazu bedient man sich üblicherweise der Dax-Schwergewichte Siemens, E.ON und Allianz, die gemeinsam für rund dreißig Prozent der Marktkapitalisierung des Index stehen. Traditionell halten sich nicht wenige Anleger an der Euwax am Hexensabbat mit ihren Orders zurück, da sie fürchten unter die Räder der großen institutionellen Anleger zu geraten. So auch heute, wobei die Hoffnung auf weiter steigende Kurse im Dax das Orderaufkommen verglichen mit anderen Verfallstagen respektabel ist. Diejenigen Anleger, die aktiv sind ordern entsprechend Calls auf den Dax.

Nach einer gestrigen Aussichtsratssitzung bei der TUI AG wurde noch am Abend ein umfangreiches Sparpaket mit einem drastischen Stellenabbau angekündigt. Der Aufsichtsrat hat zudem wie erwartet die Ergebnisprognosen gesenkt und für das laufende Geschäftsjahr einen Ausfall der Dividende angekündigt. Auf Grund der schwierigen Situation sowohl in der Schifffahrt als auch im Reisegeschäft seien die bisher für 2008 angestrebten Gewinnziele nicht zu erreichen. Der Aufsichtsrat hat einem umfassenden Maßnahmenpaket zur Ergebnisverbesserung in der Touristik-Sparte zugestimmt. Hierzu zählt auch der Abbau von rund 3 600 Arbeitsplätzen in der Touristiksparte. Die TUI Aktie reagierte am Freitagmorgen mit drastischen Kursverlusten und führte mit einem Abschlag von mehr als vier Prozent die Verliererliste im Dax an. An der Euwax werden die starken Abschläge bei TUI am Freitag genutzt um verbilligt in Kaufoptionsscheine und Knock-out-Calls auf den Reise- und Schifffahrtskonzern einzusteigen.

Der Dollar zeigt zum Beginn des europäischen Devisengeschäfts weiter Stärke. Er baute seine Gewinne weiter aus und ließ den Euro unter seine Trendunterstützung bei 1,3130 Dollar fallen. Im Tief notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,3105 Dollar wo die nächst Unterstützung verläuft. An der Euwax waren im Vormittagshandel weiterhin Calls auf den Euro gefragt. Der Dollar baute seine Erholung bereits gestern weiter aus, nachdem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die gestiegenen Exportpreise eine weiterhin feste US-Konjunktur signalisierten. Heute Nachmittag steht ein Bündel weiterer US-Konjukturdaten an, die sicherlich auch für das Euro/Dollar-Verhältnis mit zu entscheiden sind. Dazu zählen: die Verbraucherpreise, die Realeinkommen, die Netto-Kapitalzuflüsse, die Industrieproduktion, die Kapazitätsauslastung und der Konjunkturindikator der Notenbank von New York.

Euwax Trends - Knock-out-Produkte (10.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Mini Short6 6986 590endlosABN4SGmehr Verkäufer
Dax / Mini Long6 3156 410endlosAA0C6Kmehr Käufer
Allianz / Mini Long116,65


125,5endlosABN9M9mehr Käufer
EUR/USD / Best Bull1,2830


1,2830


endlosCK8251mehr Käufer

TUI

/ Turbo Bull
13,002


13,66endlosCB554Lmehr Käufer

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