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Euwax: TUI und MAN legen zu

Zulegen konnten am Morgen die Aktien von TUI und MAN. Letztere hoben nach der Bekanntgabe ihrer Quartalszahlen ihre Gewinnprognose an. Beim Umsatz rechnet der Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern inzwischen mit einem geringeren Zuwachs als bislang prognostiziert.

Der DAX begann den Handel am Donnerstag mit rund einem halben Prozent Kursverlust. Der Handel am Donnerstag ist von einer Vielzahl von Quartalsergebnissen bestimmt, die vorbörslich in Deutschland veröffentlicht wurden. Aus dem DAX meldeten die Deutsche Telekom, TUI, RWE und MAN ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2005.

Die Deutsche Telekom konnte dank ihrer Mobilfunksparte zwischen April und Juni den Umsatz und den operativen Gewinn steigern und mit dem größten Zuwachs an Mobilfunk-Kunden die Erwartungen der Analysten übertreffen. Getrübt wird das Ergebnis indes durch einen überraschend niedrigen Nettogewinn, der deutlich unter den Analystenerwartungen von 1,2 Milliarden Euro lag. Die Aktie der Deutschen Telekom reagierte darauf am Morgen mit Kursverlusten.

Ebenfalls mit Kursverlusten reagierten die Aktien des Energiekonzerns RWE auf ihre Quartalsergebnisse. RWE hat im ersten Halbjahr 2005 dank starken Wachstums im kontinentaleuropäischen Geschäft seinen Gewinn gesteigert und damit die Erwartungen von Analysten leicht angehoben. Das Betriebsergebnis stieg gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 3,455 Milliarden Euro, erwartetet wurden von den Analysten indes nur 3,392 Milliarden Euro. RWE bekräftigte zudem am Morgen ihre Prognosen.

Zulegen konnten am Morgen indes die Aktien von TUI und MAN. Letztere hoben nach der Bekanntgabe ihrer Quartalszahlen ihre Gewinnprognose an. Beim Umsatz rechnet der Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern inzwischen mit einem geringeren Zuwachs als bislang prognostiziert.

TUI konnte im zweiten Quartal seinen operativen Gewinn deutlich steigern. TUI verbuchte ein Konzernergebnis von 136,6 Millionen Euro, nach 130,5 Millionen Euro im Vorjahr. Im Kerngeschäft Touristik legte der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (Ebta) um 8,1 Prozent auf 94 Millionen Euro zu.

Neben den Quartalsergebnissen ist der Handel am Morgen zudem von einem abermals gestiegen Euro und Ölpreis bestimmt. Der Euro notierte im frühen europäischen Handel bei 124,20 Dollar, während der Future für das leichte US-Öl im Vormittagshandel zeitweise auf mehr als 65 Dollar gestiegen war. Für den Nachmittag werden zudem noch neue Impulse von den um 14:30 Uhr (MEZ) anstehenden Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA erwartet. Später am Nachmittag (16:00 Uhr MEZ) werden zudem noch die Lagerbestände für den Monat Juni gemeldet. Vor diesem Hintergrund gingen die Anleger im Handelssegment Euwax am Donnerstag Morgen zunächst von weiter fallenden Kursen im DAX aus. Bis zum Mittag hatte der DAX seine Verluste weiter ausgebaut und verlor bis 4950 Punkte oder 0,75 Prozent. Inzwischen hat die Spekulation an der Euwax gedreht, so dass inzwischen eine deutliche Nachfrage nach Calls auf den DAX zu verzeichnen ist.

Extrem volatil zeigte sich am Morgen die Aktie der Commerzbank. Nachdem die Aktie der Commerzbank im frühen Handel zunächst im Minus notierte, stieg sie im weitern Handelsverlauf aufgrund anhaltender Übernahmegerüchte durch die BNP Paribas erneut um knapp zwei Prozent. Bis zum Mittag drehte die Aktie jedoch erneut und notierte gegen 12 Uhr erneute 1,7 Prozent im Minus. Nachdem die erste morgendliche Abwärtsbewegung in der Commerzbank von nicht wenigen Anlegern genutzt wurde, um auf fallende Notierungen bei der Banken-Aktie zu spekulieren, führte der überraschende Kursanstieg jedoch zum Auslösen erhebliche Stop-Loss-Orders in diesen Positionen. Zum Mittag hin wurden diese Positionen sodann wieder aufgebaut, da die Commerzbank-Aktie erneut gedreht hatte.

Mit Enttäuschung wurden die Quartalszahlen des viertgrößten Rückversicherers Hannover Rück aufgenommen. Die Aktie verliert im Vormittagshandel zeitweise bis zu fünf Prozent. Im späten Vormittagshandel an der Euwax waren bereits wieder Calls auf den Rückversicherer gesucht, nachdem es am Morgen zu zahlreichen Verkäufen per Stop-Loss kam.

Der erneut gestiegene Euro und damit gleichzeitig gefallene Dollar ließ in den vergangenen Tagen den Goldpreis deutlich anziehen. Im frühen europäischen Handel notierte die Feinunze bei 438 Dollar und löste eine Reihe von Gewinnmitnahmen in Calls aus.

Weiterhin auf eine Korrektur wird bei den Ölpreisen gewertet. Am Morgen waren daher an der Euwax erneut Puts auf die Nordseesorte Brent gesucht.

EUWAX Trends - Optionsscheine (Stand 12:00 Uhr)

Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Call5000-13. Sep 05CG0BES

mehr Käufer

Dax / Put4800-14. Sep 05CB6486mehr Verkäufer
Hannover Rück / Call100-16. Dez 05148206ausgeglichen

Commerzbank

/ Call
30-16. Dez 05A0CQ3Lmehr Verkäufer
Dt. Telekom / Call16-02. Sep 05A0EG4Xmehr Verkäufer

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