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Euwax: Verkäufe bei Calls auf die Deutsche Post

Ein Zeitungsbericht sorgt für Unruhe, demnach die Deutsche Post im Vorfeld ihrer Quartalsberichtserstattung einigen Analysten Details aus diesem Zahlenwerk hat zukommen lassen. Ungenannten Analysten zufolge sei der operative Gewinn der wichtigsten Sparten hinter dem des Vorjahres zurück geblieben.

Weitgehend unverändert eröffnete der Deutsche Aktienindex am Morgen den Handel. Die US-Märkte beendeten den Handel am Montag zwar mit Kursgewinnen, der deutsche Aktienindex hatte jedoch diese Bewegung gestern noch vollständig mitvollzogen.

In Japan bleiben dagegen die Börsen bis Donnerstag wegen der "Goldenen Woche" geschlossen, so dass es keine weiteren Vorgaben für den Handelsstart gab. Lediglich der wieder leicht gestiegene Ölpreis sowie der auf über 1,29 Dollar anziehende Euro wirken leicht belastend für den Markt. Entsprechend verlor der DAX im frühen Handel zunächst ein wenig auf rund 4220 Punkte. Bis zum Mittag erholt sich der Index indes auf rund 4240 Punkte. Daraufhin kommt es zu deutlichen Verkäufen von Calls auf den Index und breiten Zukäufen von Puts. Für heute Nachmittag stehen zudem noch eine Reihe von Konjunkturdaten aus den USA an und zu guter Letzt wird heute Abend nachbörslich die Zinsentscheidung der US-Notenbank bekannt gegeben.

Da sich der DAX unterm Strich jedoch kaum bewegt und ungefähr auf Vortagesschlussniveau tendiert, ist das Kaufinteresse zwischen Call und Put im Handelssegment EUWAX der Börse Stuttgart am Morgen ausgeglichen. Dabei sind die gesuchten Hebel auf der Put-Seite, zumindest im Knock-out-Bereich, deutlich größer als bei den Calls.

Der meist gehandelte Einzelwert ist am frühen Morgen das Palladium. Das Edelmetall ist in den vergangenen fünf Tagen von mehr als 200 auf nunmehr 190 Dollar/Feinunze zurück gefallen. Damit hat Palladium am Morgen auch ein leichtes charttechnisches Widerstandsfeld nach unten verlassen. Entsprechend kommt es morgen zu deutlichen Verkäufen von Calls auf das Edelmetall.

Bei den Einzelaktien kommt es am Morgen zu Stop-Loss-Verkäufen auf die Commerzbank. Die Aktie führt nach der Bekanntgabe ihrer Quartalszahlen die Verliererliste im DAX mit einem Abschlag von mehr als zwei Prozent an. Die Commerzbank konnte im ersten Quartal 2005 ihren Gewinn nur durch den Verkauf von Beteiligungen steigern.

Im Plain-Vanilla-Bereich kam es am Vormittag zu deutlichen Gewinnmitnahmen in Calls auf Adidas-Salomon, die nach der Vorlage eines guten Quartalsergebnisses und der Ankündigung von Salomon zu Verkäufen bereits gestern auf knapp 130 Euro gestiegen war.

Zu Verkäufen kam es am Vormittag auch bei Calls auf die Deutsche Post. Hier sorgt ein Zeitungsbericht für Unruhe, demnach die Deutsche Post im Vorfeld ihrer Quartalsberichtserstattung einigen Analysten Details aus diesem Zahlenwerk hat zukommen lassen. Ungenannten Analysten zufolge sei der operative Gewinn der wichtigsten Sparten demnach hinter dem des Vorjahres zurück geblieben. Die Deutsche Post bekräftigt indes ihre Gesamtjahresprognose von einem operativen Ergebnis von rund 3,6 Milliarden Euro. Dennoch verliert die Aktie heute rund ein Prozent.

EUWAX Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand 12:00 Uhr)

Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
DAX / Call4400-20. Jun 05A0CLGZ

mehr Verkäufer

DAX / Put4200-17. Jun 05BNP139mehr Käufer

Adidas

-Salomon / Calll
130-14. Sep 05CB6D2Fmehr Verkäufer
Depfa / Call11-15. Mrz 06CB0A9Emehr Verkäufer
Deutsche Post / Call19-15. Jun 05CB1776mehr Verkäufer

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