Experte: Fonds kaufen zu teuer ein
Fondsanbieter müssen effizienter arbeiten

Die Investmentfonds-Branche sieht in Europa und speziell in Deutschland für die Zukunft erhebliches Marktpotenzial. Allerdings muss die Branche nach Meinung führender Vertreter von Asset-Management-Unternehmen drastisch effizienter werden, wofür auch eine Zusammenarbeit bei Technik oder Verwaltung denkbar wäre.

HB FRANKFURT. „Die Chancen für unsere Industrie sind viel größer als die Herausforderungen“, sagte der Chef der Vermögensverwaltungssparte Allianz Dresdner Asset Management (Adam) der Allianz-Gruppe, Joachim Faber, auf dem European Asset Management Congress am Montag in Frankfurt. Die Herausforderung der demographischen Entwicklung sei ohne private Vorsorge für das Alter nicht zu bewältigen.

Volker Potthoff, bei der Deutschen Börse zuständig für den Wertpapierabwickler Clearstream, sagte, die europäische Fondsbranche, wo inländische Anbieter die jeweiligen nationalen Märkte dominieren, durchlaufe momentan den Prozess der Industrialisierung. „Es gibt keine solche europäische Industrie bis jetzt, es gibt eine Ansammlung von nationalen Märkten.

Nach Branchenangaben werden in Europa 41.000 Fonds mit einem Volumen von 4,7 Billionen Euro verwaltet. In den USA seien 7,2 Billionen Euro auf nur 8 200 Fonds verteilt. Die Durchschnittsgröße eines Fonds in Europa liege bei 112 Millionen Euro, in den USA bei 870 Millionen Euro. Einzelne US-Gesellschaften verwalteten sogar Fonds mit im Schnitt zehn Milliarden Euro Volumen. „Natürlich hat das Auswirkungen auf die Kosten“, sagte Allianz-Vorstandsmitglied Faber. Allerdings gibt es nach Branchenangaben in den USA aber auch eine Währung und einheitliche Rechtsvorschriften sowie Abwicklung.

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