Experten glauben nicht an den Turnaround des Fonds-Flaggschiffs aus der Sparkassen-Gruppe
Deka Spezial hinkt weiter hinterher

Mit Stefan Fischer möchten derzeit wohl wenige Fondsmanager tauschen: Sein internationaler Aktienfonds Deka Spezial hat seit 2001 mehr als die Hälfte an Wert verloren. Das ehemalige Fonds-Flaggschiff der Sparkassen- Investmentgruppe, mit dem viele Anleger ein Vermögen ansparen wollen, vernichtete in jedem Jahr durchschnittlich knapp ein Fünftel des Kapitals.

FRANKFURT/M. Auch wenn Fondsmanager Fischer für 2003 mit 5,1 % ein kleines Plus ausweist, wie das Researchhaus Feri Trust berechnete. Die besten Konkurrenzfonds haben gut das Zwölffache an Wert geschaffen. Der Deka Spezial belegt folglich unter 342 Fonds Platz 270. Auch den Vergleichsindex MSCI World, der 2003 mit gut 10 % nicht gerade rasant kletterte, konnte der glücklose Fonds seit Jahren nicht schlagen.

Dabei stand der Deka Spezial Ende der 90er Jahre gut da: Das Fondsmanagement-Team steuerte einen klaren Kurs mit Wachstumsaktien und erzielte überdurchschnittliche Ergebnisse. Doch mit der Baisse begann die Misere. „Die Umstellung auf eine defensive Strategie ist nicht gelungen“, sagt Rüdiger Sälzle, Geschäftsführer beim Fondsberater Fonds Consult. 2003 Jahr hat der Fonds dann sogar den Anstieg der Wachstumsaktien verpasst.

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