Fonds + ETF
Fallstricke bei der Fondsauswahl: Wie Ratings helfen

Auf der Suche nach dem lukrativsten Fonds kauft der Anleger oft das Produkt mit der besten Wertentwicklung. Die simple Auswahlmethode hat aber viele Fallstricke.

Gängige Hitlisten nach Höhe der Wertentwicklung weisen Gewinne bzw. Verluste von Fonds mit gleichen Anlageschwerpunkten nur für einem bestimmten Zeitraum aus. Außerdem geben sie keinen Hinweis auf das Anlagerisiko. Rating-Agenturen und Researchfirmen springen in die Bresche. Sie haben Bewertungskonzepte entwickelt, um die für den Anleger entscheidenden Fragen zu beantworten: Wie gut ist ein Fonds? Gesucht sind Produkte, die möglichst regelmäßig bessere Anlageergebnisse abliefern als Konkurrenzfonds mit vergleichbarem Investmentschwerpunkt – und das am besten ohne allzu große Schwankungen.

In Deutschland bieten vor allem die internationalen Agenturen Standard & Poor's (S&P), Morningstar und Lipper Fonds-Ratings an, darüber hinaus die Bad Homburger Vermögensverwaltungs- und Fondsresearchfirma Feri Trust, die Münchner Gesellschaft Fonds Consult und die Kölner Adresse Sauren Financial Group. Es gibt unterschiedliche Ansätze. Feri etwa setzt auf eine reine Datenbankauswertung der historischen Fondspreisentwicklung. In die Bewertung fließen Performancevergleiche mit Konkurrenzfonds und dem Index sowie Risikobewertungen ein. Das Feri-Rating ist eine Art Schulnote. Die Skala reicht von „(A)“ für sehr gut bis „(E)“ für schwach. S&P offeriert eine ähnliche Bewertung, rückt aber jetzt ein zweites Rating stärker in den Vordergrund. Hier steht bei den schon als gut geltenden Produkten die subjektive Einschätzung der Fondsmanagement- Fähigkeiten im Vordergrund. Ein „AAA“ gibt es für außergewöhnlich gute, ein „A“ für gute Management-Fähigkeiten.

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