Feste Investments
Pimco ändert Anlagestrategie

Die Fondsgesellschaft Pacific Investment Management Co. (Pimco) baut ihre Investmentstrategie um. Mit Investments in Vermögenswerte, die sich nicht schnell zu Geld machen lassen, wie Private-Equity-Investments und Immobilien, sollen hohe Renditen erwirtschaftet werden. Vorbild sind die US-Universitätsstiftungen.

NEW YORK. Die Fondsgesellschaft Pacific Investment Management Co. (Pimco) baut ihre Investmentstrategie um. Sie will der Strategie der größten Universitätsstiftungen der USA folgen, dabei aber Liquiditätsengpässe vermeiden, die den Hochschulen im vergangenen Jahr zu schaffen machten.

Die Universitäts-Stiftungen haben in den zehn Jahren bis Juni 2008 deutlich bessere Renditen als der Markt erzielt. Erreicht haben sie dies mit Investments in Vermögenswerte, die sich nicht schnell zu Geld machen lassen, wie beispielsweise Private-Equity-Investments und Immobilien. Gleichzeitig reduzierten sie den Anteil von Aktien und Anleihen in ihren Portfolios.

Pimco verfeinere das Modell, um Investoren gerecht zu werden, die mehr Flexibilität beim Verkauf ihrer Anteile wünschen, erklärte Mark Taborsky, Executive Vice President bei Pimco. "Eine der Lehren, die wir aus dem Jahr 2008 gezogen haben, ist, dass Liquidität sehr viel wichtiger ist, als wir je annahmen", erläutert er. "Die Strategie, die wir entwickeln, wird wahrscheinlich mehr Liquidität beinhalten als längerfristig ausgerichtete Strategien von Stiftungen." Taborsky war zuvor für externe Verwalter der Stiftung von Harvard zuständig.

Pimco, eine Tochter des Versicherungskonzerns Allianz, verwaltet mehr als 840 Mrd. Dollar. Zum Portfolio gehört auch der Total Return Bond Fund, der weltgrößte Anleihefonds.

Die Stiftung von Harvard hat über zehn Jahre bis Ende Juni 2008 jährliche Renditen von durchschnittlich 14 Prozent erzielt und liegt damit deutlich vor der Durchschnittsrendite kanadischer und US-amerikanischer Hochschulen von 6,5 Prozent. In den letzten zwölf Monaten musste die größte Universitätsstiftung in den USA allerdings einen herben Einbruch hinnehmen, das verwaltete Vermögen sackte um geschätzte 30 Prozent auf 25,8 Mrd. Dollar ab. Bloomberg

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