Flexible Mischfonds fahren teils gute Renditen ein
Mit Rentenpapieren ins Plus

Flexible Mischfonds können von der Aktie bis zum Rentenpapier alle Wertpapiere an den weltweiten Börsen kaufen. Und das sollte sie auch über die derzeitige Krise retten. Denn vor allem dank ihrer Geldmarkt-Anlagen schafften einige der Produkte in den vergangenen zwölf Monaten eine deutlich positive Wertentwicklung.

FRANKFURT. Der Rentenmarkt profitiert derzeit besonders von der Flucht der Investoren in Sicherheit. Die zehn besten Fonds in der Feri-Hitliste rentieren immerhin zwischen positiven fünf und 25 Prozent p.a..

Der DSC-Constant-Profit-Global-Fonds schneidet mit 25 Prozent am besten ab. Über Universal Investment vertrieben, zeichnet Alexander Seibold für die Verwaltung des Fondsvermögens verantwortlich. Und der setzt zurzeit ganz auf Sicherheit: 75 Prozent des Portfolios liegt in Renten und im Geldmarkt. Größte Position ist per Ende Februar mit rund 16 Prozent der I-Shares-Eb-Rexx-Money-Market, ein börsengehandelter Indexfonds auf deutsche Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Ebenfalls mit rund 16 Prozent vertreten sind der DB-X-Tracker-Eonia und ein Lyxor-ETF-Euro-Cash. Beide bilden den Tagesgeld-Zins für den Euro ab.

An Indexfonds auf Geldmarktzinsen und Rentenpapiere kommt auch der ETF-Dachfonds von Veritas nicht vorbei. Internationale und europäische Festverzinsliche machen rund 60 Prozent des Portfolios aus. Im Geldmarkt sind 20 Prozent investiert. "Der Bund-Future stieg im Januar in Richtung seiner Höchststände", sagt Markus Kaiser, einer der Fondsmanager des ETF-Dachfonds. Der Bund-Future ist ein Terminkontrakt auf eine fiktive Bundesanleihe und ist ein Indikator für die langfristigen Zinsen in Deutschland. Gemeinsam mit seinem Kollegen Thorsten Winkler investierte Kaiser jedoch überwiegend in Renten-ETFs mit kurzer und mittlerer Restlaufzeit.

Das Veritas-Produkt schaffte in den vergangenen zwölf Monaten trotzdem nur rund fünf Prozent Rendite. Dabei nahmen die Fondsmanager im Februar Gewinne mit: "Taktische Aktienengagements in Höhe von zirka 15 Prozent des Fondsvermögens, die zu Monatsbeginn im Zuge der Stabilisierung aufgebaut worden waren, wurden erneut konsequent verkauft", sagt Kaiser. Das so frei gewordene Kapital scheint er vorerst nicht wieder investieren zu wollen. Der Fonds verfügt über einen vergleichsweise hohen Kassebestand: Ende Februar lagen rund 17 Prozent des Vermögens in liquiden Mitteln.

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