Folgen der US-Hypothekenkrise
Australischer Hedgefonds warnt vor Verlusten

Die US-Hypothekenkrise wird den australischen Hegefonds Basis Capital wohl stärker treffen als bislang angenommen. Die Gesellschaft warnte ihre Anleger am Mittwoch vor Verlusten von mehr als 80 Prozent.

HB SYDNEY. In dem Reuters vorliegenden Kundenhinweis wird zur Begründung auf die verschlechterten Marktbedingungen im Zuge der US-Hypothekenkrise hingewiesen. Der genaue Wertverlust des Fonds könne nicht beziffert werden. Bislang hatte Basis Capital lediglich davor gewarnt, dass die Investoren für einen Dollar nur noch 50 Cent zurückbekommen dürften. Das Gesamtvolumen der von dem Fonds gehaltenen Wertpapiere betrug vor der Krise etwa eine Milliarde US-Dollar.

In Australien hatten unlängst auch der Hedgefonds Absolute Capital und die Investmentbank Macquarie vor Verlusten gewarnt. Auch in Europa und den USA sind Fonds ins Trudeln geraten, die am US-Hypothekenmarkt engagiert sind. Wegen der rasant gestiegenen Zahl an Ausfällen bei Baufinanzierungen in den USA haben sich weltweit viele Anleger in den vergangenen Wochen panikartig aus Wertpapieren zurückgezogen, die mit solchen Hypothekenkrediten besichert sind. Dies führte bei vielen Fonds zu massiven Wertverlusten und zwang sie dazu, Auszahlungen zu stoppen.

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