Fonds-Rating
Dachfonds profitieren von offenen Strukturen

Dachfonds, die ausschließlich in hauseigene Zielfonds investieren, erzielen schlechtere Ergebnisse als Dachfonds, die das gesamte Marktangebot nutzen. Dieser Zusammenhang wird durch zahlreiche Untersuchungen bestätigt, darunter die aktuelle Dachfondsstudie von Fidelity.

HAMBURG. Auch der jüngste Zwölf-Monats-Vergleich von 131 ausschließlich in Aktienfonds investierenden Dachfonds durch Feri Rating & Research legt diesen Schluss nahe: Die Manager sämtlicher unter den Top Ten platzierten Angebote setzen in ihren Portfolios zu einem großen Teil auf hausfremde Kompetenz.

Dazu gehört Robert Heinisch, der bei Union Investment den Uni Selection Global I, den Uni Power Portfolio II und den nicht mehr aktiv vertriebenen Uni Power Portfolio I betreut. Der wesentliche Unterschied zwischen den Fonds: Für den Uni Selection Global I darf Heinisch bis zu 100 Prozent in Fremdfonds investieren, bei den anderen sind es 40 Prozent. Dort schöpft er die intern vorgegebene Obergrenze voll aus, während der Fremdfonds-Anteil im Uni Selection Global I aktuell bei 63 Prozent liegt.

Dessen Erfolg führt Heinisch unter anderem auf die hohe Gewichtung von Gold- und Rohstofffonds zurück, deren Anteil er im Juni auf aktuell knapp 45 Prozent erhöht hat. Nachdem die Aktienquote zwischenzeitlich auf 85 Prozent gesunken war, ist er derzeit in allen drei Fonds wieder voll investiert. "Wir befinden uns in einer Erholungsphase, die speziell die europäischen Börsen in die Nähe ihrer im Frühjahr erreichten Höchststände führen kann", sagt der Union-Manager.

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