Fonds zum Schnäppchenpreis
Börsen

Investoren können ihre Bank beauftragen, Fondskäufe direkt an die Börse zu leiten.

Regionalbörsen wie Berlin-Bremen und Hamburg-Hannover sowie die Deutsche Börse in Frankfurt haben sich mit dem Fondshandel ein weiteres Standbein geschaffen. Allein in Berlin werden 3 090 Fonds angeboten, da bleibt kaum ein Wunsch unerfüllt. Zum Nulltarif ist der Börsenhandel zwar nicht, aber mit den üblichen Bankkosten für den Wertpapierhandel von etwa 0,5 Prozent des Ordervolumens plus 0,08 Prozent Maklercourtage kommen Anleger immer noch günstiger weg als mit fünf Prozent Ausgabeaufschlag.

Beim Kauf eines Immobilienfonds kann sich der Gang an die Börse lohnen, wenn Anleger ihn über andere Quellen nicht mit Rabatt bekommen, wie beispielsweise den erfolgreichen KanAm Grundinvest. Er gehört an der Börse Berlin-Bremen immer wieder zu den Umsatzspitzenreitern. Der Spread, also die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs, die Anleger ebenfalls als Kosten einkalkulieren müssen, bewegte sich in der vergangenen Woche zwischen 0,7 und 1,5 Prozent.

Börsen und andere Billiganbieter warten gespannt auf die Umsetzung eines Urteils des Bundesgerichtshofs und der EU-Richtlinie Mifid. Dann müssen Fondsverkäufer ihren Kunden offenlegen, was sie am einzelnen Produktverkauf verdienen. "Das wird den Anlegern die Augen öffnen, dass sie die vermeintlich kostenlose Beratung doch bezahlen", freut sich Andreas Leckelt vom Fondsanbieter Laransa.

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