Fondsanbieter Putnam setzt bei US-Aktien auf Value – W&W kombiniert Wachstums- und Substanzwerte
Die Mischung macht den Erfolg

Fonds, die mit US-Aktien gut abschneiden wollen, müssen die richtige Mischung aus Wachstums- und Substanztiteln finden. Gelungen ist dies dem W&W US Equity Fund und dem Putnam Growth and Income (U.S. Value Equity) Fund.

HB/Dow Jones FRANKFURT/M. Das Putnam-Produkt belegt in der Tabelle der Fonds für nordamerikanische Aktien dank einer Zwölfmonats-Wertentwicklung von 16,20 Prozent den zweiten Platz, während der W&W-Fonds mit einem Plus von 12,66 Prozent auf Position vier ist.

„Während der W&W-Fonds je hälftig in Value- und Growth-Titel investiert“, sagt Martin Ottmann, Leiter der Vermögensverwaltung bei der Weberbank Privatbankiers KGaA, "ist das Putnam-Produkt ein reiner Value-Fonds". Dessen Portfolio sei relativ eng am Barra-500-Value-Index ausgerichtet, der ausschließlich wertorientierte Aktien aus dem Universum des S&P-500-Index enthalte. Anders als der W&W-Fonds, der auf ein sehr konzentriertes Portfolio aus 50 Titeln setze, umfasse der Putnam-Fonds derzeit rund 200 Einzelwerte. Beide Fonds verfügen nach Ottmanns Angaben über ein ausgezeichnetes Chance-Risiko-Verhältnis. „Gemessen an der Sharpe Ratio liegen sie in den Top-Ten ihrer Vergleichsgruppe“, sagt der Weberbank-Vermögensverwalter.

Die W&W Fondsmanager Jochen Veith und Michael Engelhard arbeiten mit einem quantitativen Modell. „Wir filtern aus dem S&P-500-Index die 25 jeweils attraktivsten Value- und Growth-Aktien heraus“, erklären Veith und Engelhard, „wobei im Value-Bereich vor allem auf das Kurs/Gewinn- und Kurs/Buchwert- Verhältnis geachtet wird, während bei den Wachstumstiteln das Gewinnwachstum messende Zahlen im Vordergrund stehen“. Putnam- Fondsmanager Hugh Mullin setzt eher auf eine qualitative Aktienauswahl, orientiert sich dabei aber recht eng an seiner Benchmark.

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