Fondsbilanz 2007
Schwellenländer liegen vorn

China-Aktienfonds waren auch im vergangenen Jahr die erfolgreichsten. Doch ansonsten ist das Fazit des Fondsjahres 2007 gemischt: Boomende Schwellenländerbörsen, abstürzende US- und Japan-Fonds, und seit der Finanzmarktkrise ein Ansturm auf die sichersten Produkte.

FRANKFURT. Die Bilanz für das Fondsjahr 2007 fällt gemischt aus. Zwar bleiben viele Fondsprodukte trotz der eskalierenden US-Hypothekenkrise und der aufkeimenden Inflationsängste in den schwarzen Zahlen. Die Renner waren erneut Aktienprodukte mit der Ausrichtung auf Schwellenländer sowie Rohstofffonds. Doch mit den meisten Anleiheprodukten und mit Aktieninvestments an der Wall Street und in Japan rutschten Anleger in die Verlustzone.

Die Übersicht basiert auf einer Auswertung der Analysegesellschaft Feri Rating & Research mit rund 7 000 in Deutschland zugelassenen Investmentfonds in- und ausländischer Anbieter. In die vorliegende Auswertung gehen jene zwei Drittel dieser Produkte ein, die den ausgewählten 36 wichtigen Anlageausrichtungen zugeordnet werden können. Die Reihenfolge richtet sich nach der durchschnittlichen Wertveränderung aller Fonds für den jeweiligen Schwerpunkt.

Zusätzlich weist die Tabelle zur längerfristigen Orientierung die durchschnittlichen Veränderungen über einen Fünfjahreszeitraum aus. Parallel zur Gesamtübersicht startet das Handelsblatt heute im Rahmen seiner täglichen Beiträge über die Wertentwicklung einzelner Fondsgruppen mit den ausführlichen Jahresanalysen.

Die Bilanz 2007 ähnelt der Vorjahresauswertung, allerdings fallen die Erträge fast durchweg geringer aus. So führen zwar die Chinafonds erneut die Hitliste an. Doch dieses Mal stehen sie mit durchschnittlich knapp 36 Prozent vorne, nach 42 Prozent im Vorjahr. Anschließend folgen weitere Emerging-Markets-Gruppen. Das beste Einzelinvestment war hier der Chinafonds aus dem Hause Schroder Investment Management mit einem Zuwachs von 63 Prozent. "Der spektakuläre Bullenmarkt in der Asienregion mahnt zur Vorsicht, aber langfristig bleiben die Aussichten für die Anleger äußerst attraktiv", kommentiert Louisa Ho, Leiterin asiatische Aktien bei Schroder.

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