Fondsfirma Lupus Alpha empfiehlt Fuchs Petrolub, Cominvest setzt auf Heidelberger Druck
Bei Nebenwerten wird die Luft dünner

Nach den kräftigen Kursgewinnen ist bei deutschen Nebenwerten die Luft erst einmal heraus. Das glauben einige Fondsmanager, die auf dieses Segment spezialisiert sind. Dennoch wollen die Experten auch in Zukunft die Indizes für Standardwerte schlagen.

HB/Dow Jones FRANKFURT/M. „Der traditionelle Bewertungsabschlag gegenüber den großen Titeln ist zwar mittlerweile geschmolzen“, sagt Christoph Berger. Deshalb dürfte sich das Nebenwertesegment seiner Einschätzung nach vorläufig nicht besser entwickeln als der Dax. „Diese Chance besteht aber sehr wohl bei den besten Einzelaktien der mittleren und kleineren Unternehmen“, betont der Co-Fondsmanager des bei der Commerzbank-Fondsfirma Cominvest aufgelegten Adig Adiselekt.

Mit einem Zwölfmonats-Wertgewinn von 7,86 Prozent rangiert das Produkt an zehnter Stelle unter 17 deutschen Nebenwertefonds. Spitzenreiter ist der Lupus Alpha SDax Plus der unabhängigen deutschen Fondsgesellschaft Lupus Alpha mit 15,26 Prozent.

Auch für Lupus-Alpha-Fondsmanager Heiko Bienek sind die „krassen Unterbewertungen früherer Tage mit niedrigen Kurs-Gewinn- Verhältnissen und hohen Dividendenrenditen mittlerweile beseitigt“. Der Fondsmanager nennt allerdings viele Gründe, die für ein Investment in kleine Aktien sprechen. Aktuell sei etwa die Gewinndynamik stärker als bei großen Firmen. Bienek nennt als Favoriten Werte wie Fuchs Petrolub, Krones, Stada und AWD. Eine gute Meinung habe er auch vom SDax-Titel Gildemeister, dem eine stärkere Konjunktur nütze, dem Börsenmakler Baader, sowie von Balda, einem Hersteller von modischen Hüllen für Mobiltelefone.

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