Fondsgesellschaft
Degi beruhigt die Investoren

Anleger des Grundwert-Fonds der Deutschen Gesellschaft für Immobilienfonds (Degi) müssen nicht mit außerplanmäßigen Abwertungen des Immobilienvermögens rechnen.

FRANKFURT. „Wir haben mit dem permanenten Restrukturierungsprozess sehr viel früher begonnen“, stellte Bärbel Schomberg, Sprecherin der Degi-Geschäftsführung vor der Presse in Frankfurt fest. Darüber hinaus hob die Degi-Chefin die Vermietungsoffensive hervor, die zu stabileren Einnahmen des Fonds beigetragen habe.

Aufgrund hoher Mittelabflüsse Ende des Jahres 2003 verkaufte die Degi im Jahr 2004 aus diesem offenen Deutschland-Immobilienfonds im Wert von 1,8 Mrd. Euro. Mehr als die Hälfte dieses Betrages zahlte der Mutterkonzern Allianz. Insofern steht die Degi mit der Abwertung ihres Deutschland-Portfolios von 2,2 Prozent in dem Ende September beendeten Geschäftsjahr 2004/2005 besser da als mancher Wettbewerber.

So wertete die zur Commerzbank-Gruppe gehörende CGI ihre deutschen Immobilien nach eigenen Angaben im Laufe dieses Jahres um acht Prozent ab. Die DB Real Estate hatte Anfang der Woche angekündigt, das gesamte Portfolio des deutschlandlastigen Grundbesitz-Invest-Fonds neu bewerten zu lassen.

Der Grundwert-Fonds der Degi ist mit einem Deutschland-Anteil von 86 Prozent und zu drei Vierteln in Bürogebäuden angelegten Geldern noch weit stärker auf dem krisengeschüttelten deutschen Immobilienmarkt engagiert als das Konkurrenzprodukt der DB Real Estate.

Schomberg kündigte an, den Deutschlandanteil binnen drei bis vier Jahren durch Verkäufe in Deutschland und Zukäufe im europäischen Ausland auf 60 Prozent zu senken. Darüber hinaus würden Handelsimmobilien eine zunehmende Bedeutung bei diesem Fonds gewinnen.

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