Fondsgesellschaft will Transparenz fördern
Rentenfonds liegen im Trend

Umfangreiche Investitionen der Anleger in Rentenfonds haben im vergangenen Jahr die Fondsgruppe Allianz Dresdner Global Investors vor Mittelabflüssen insgesamt bewahrt.

HB FRANKFURT. Aus den Aktien-, Geldmarkt- und Mischfonds der Gruppe, zu der die Fondsgesellschaft Dit und deren ausländische Tochterunternehmen gehören, zogen die Anleger im vergangenen Jahr Gelder ab.

„Die Zahlen zeigen eine klare Orientierung in Richtung Rentenfonds“, sagte Markus Rieß, Sprecher der Geschäftsführung des Dit, bei der Jahrespressekonferenz am Dienstagabend in Frankfurt. In die Rentenfonds der Allianz Dresdner Global Investors flossen im vergangenen Jahr knapp 5,5 Milliarden Euro nach 2,4 Milliarden Euro im Jahr 2003. Aus Aktienfonds zogen die Anleger dagegen 1,6 Milliarden Euro ab nach einem Minus von 1,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Auch Geldmarkt- und Mischfonds litten unter Nettomittelabflüssen. Einziger Lichtblick neben den Rentenfonds waren dagegen die neuen Dach-Hedge-Fonds, in die die Investoren knapp 400 Millionen Euro steckten.

Mit der Verbesserung der Kosten-Ertragsquote zeigte sich Rieß zufrieden. Die so genannte Cost/Income-Ratio sei 2004 auf knapp 58 Prozent nach 73 Prozent im Vorjahr gefallen. „Mit dem Sprung sind wir sehr zufrieden“, sagte Rieß, der auf Kostensenkungen verwies.

Fördern will der Dit zudem die Transparenz für die Anleger. Als erste Publikumsfondsgesellschaft veröffentliche er sein Abstimmungsverhalten bei Hauptversammlungen von Unternehmen, hieß es am Dienstag. Im Internet können die Investoren nun nachlesen, welches Votum das Fondsunternehmen bei den einzelnen Aktionärstreffen zu den jeweiligen Abstimmungspunkten abgegeben hat. Damit wolle man die Wahrung des Anlegerinteresses untermauern, sagte Andreas Utermann, Leiter des Aktienfondsmanagements bei Allianz Dresdner Global Investors.

Für den Aktienmarkt weltweit sind die Experten der Fondsgesellschaft wieder etwas zurückhaltender geworden, da verschiedene Indikatoren auf eine Abkühlung der globalen Wirtschaftsdynamik hinwiesen. Zuversichtlicher sind die Fondsmanager jedoch bei europäischen Aktien. „Die meisten Marktteilnehmer sind viel zu negativ, was Europa angeht“, sagte Utermann. Für europäische Aktien spreche auch die günstige Bewertung.

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