Fondsmanager der Portfolios für Rohstoffwerte verbreiten Optimismus
Aktienstrategen vertrauen auf das rasante Wachstum in China

China bleibt die treibende Kraft für steigende Rohstoffpreise und für Aktien aus diesem Sektor. Von „atemberaubender Dynamik in China“ spricht etwa Uli Sperl, Manager des Activest- Aktien-Rohstoffe. Das Land „wird von einem Hunger nach Wachstum getrieben“, sagt er.

HB FRANKFURT/M. Der von ihm gesteuerte Fonds der Hypo-Vereinsbank- Tochter Activest liegt dank eines Zwölfmonats- Wertgewinns von 38,33 Prozent an zweiter Stelle unter 40 Aktienfonds für Rohstoffwerte.

Ute Speidel, die für die Publikumsfondsgesellschaft des Allianz- Konzerns den drei Plätze dahinter rangierenden Dit-Rohstoffonds lenkt, hält das Umfeld für Rohstoffaktien auf Sicht der nächsten beiden Jahre sogar für phänomenal. Sie argumentiert mit der anziehende Nachfrage aus China, den USA und Japan bei geringem Angebot. Dieses Missverhältnis werde auf Grund der langen Vorlaufzeiten zur Erschließung neuer Lagerstätten mindestens bis zum Jahr 2006 fortbestehen. Auch mit einem zu kräftigen Tritt der chinesischen Führung auf die Konjunkturbremse rechnet die dit-Fondsmanagerin nicht: „Jedes Jahr drängen 20 Millionen junger Chinesen auf den Arbeitsmarkt. Eine deutliche Verlangsamung der Dynamik kann sich die Regierung daher gar nicht erlauben.“

Trotz der optimistischen Prognosen warnt Thomas Portig, Leiter der Fondsanalyse bei H.C.M. Capital Management, vor zu hohen Anteilen von Rohstofffonds im Portfolio. „Alle Cassandra-Rufe der Crash-Propheten, die zu größeren Rohstoffengagements raten, sollte man überhören“, sagt er. Der positive Diversifikationseffekt stelle sich nur bei einem geringen Anteil am Fondsportfolio ein. Privaten Investoren empfiehlt er eine Rohstoff-Beimischung in Höhe von maximal zehn bis 15 Prozent des Gesamtvolumens.

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