Fondsmanager setzen erfolgreich auf Value-Strategien
Euro-Aktien vorerst im Seitwärtstrend

Fondsmanager Jens Troll vom schweizerischen Bankhaus Julius Bär ist optimistisch für Aktien aus der Euro-Zone. Zwar erwartet er für die nächsten sechs bis neun Monate eine Seitwärtsbewegung. „Ich gehe aber davon aus, dass wir diese nach oben verlassen werden“, sagt Troll.

HB/vwd FRANKFURT/M. Beim JB Multistock-Euroland Value Stock Fund B setzt er auf einen wertorientierten Management-Ansatz. Troll sucht mit Hilfe der klassischen fundamentalen Bewertung unterbewertete Titel. Dazu zählt er Versicherungstitel wie die Allianz und die niederländischen Konkurrenten Aegon und ING Group. Aber auch Zykliker wie der französische Automobilbauer Renault oder der niederländische Elektronikkonzern Philips finden sich im von ihm gemanagten Fonds.

Die Value-Strategie brachte in den zwölf Monaten bis Ende April 2004 einen Wertzuwachs von rund 37 % für den JB Multifonds-Euroland Value. Im Feld der auf die Eurozone spezialisierten Aktienfonds belegt er Platz vier.

Berndt Maisch von der Fonds-Beratungsgesellschaft BW Asset Consult sieht die Märkte in Euroland in einer Konsolidierung, die im Jahresverlauf noch günstigere Einstiegszeitpunkte bieten dürfte. Maisch konzentriert sich beim Fonds BWK- Dividenden-Strategie Euro auf Titel mit hoher Ausschüttungsquote. Zu seinen Favoriten zählt die französische Großbank Société Générale und die belgische Fortis. Aber auch der Autosektor sei interessant. Der von Maisch gemanagte Fonds erzielte in den zwölf Monaten bis Ende April ein Plus von rund 33 %.

Der unabhängige Fondsberater Klaus Bennewirtz sagt: „Beide genannten Fonds folgen einem Value- Stil. Angesichts der günstigen Bewertungen in diesem Sektor haben sie nach der aktuellen Kurskorrektur gute Aussichten.“

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