Fondsmanager verkürzen Laufzeiten
Strategen fürchten Blase am Anleihemarkt

Mit europäischen Rentenfonds ließ sich in den vergangenen zwölf Monaten gutes Geld verdienen, vor allem mit jenen Produkten, die sich auf Osteuropa konzentrierten.

HB/Dow Jones FRANKFURT/M. So erwirtschaftete Stefan Amenda in den zwölf Monaten bis Ende Januar für den zweitplatzierten Activest EuroKonvergenz Rent ein Plus von 15,27 Prozent (Tabelle). Wolfgang Zecha erzielte für den viertplatzierten Deka-EuropaBond TF - ein Produkt der Sparkassen-Fondsgesellschaft Deka Investment - binnen Jahresfrist einen Wertzuwachs von 13,65 Prozent. Der Fonds legt vorrangig in den Kernmärkten Europas an und setzt im Gegensatz zum Portfolio der Hypo-Vereinsbank-Gesellschaft Activest nur begrenzt auf Osteuropa.

Doch der Renditespaß könnte - vor allem für die etablierten europäischen Rentenmärkte - ein jähes Ende haben, kommt es zu der seit gut zwei Jahren erwarteten Korrektur. Gerd Bennewirtz von der Fonds-Vermögensverwaltungsfirma SJB FondsSkyline hält deshalb eine Überprüfung der Vermögensverteilung für äußerst wichtig.

Amenda ergänzt: „Die Rentenmärkte sind von Liquidität überschwemmt, die Welt sucht nach Renditen und so steigen sowohl Anleihe- als auch Aktienmärkte, was ungesund ist. Kurzfristig bergen besonders die Renten deutliche Risiken. Deshalb habe ich die Laufzeiten im Activest EuroKonvergenz Rent während der vergangenen rund fünf Monate drastisch reduziert.“ Aktuell haben die beiden Fonds „erst einmal die Handbremse gezogen“, sagt Bennewirtz. „Die Liquidität beträgt beim Deka-Produkt acht, beim Activest-Fonds sogar 15 Prozent.“

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