Fondssparen
„Ruhe bewaren, nicht in Panik verfallen“

Der Börsencrash macht auch vor Fondssparverträgen nicht halt. Die Gewinne sind dahingeschmolzen, viele Verträge werden zum Minusgeschäft. Warum es wichtig ist, dass Sparer jetzt die Nerven behalten und weiter sparen.
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DüsseldorfWer derzeit in sein Depot schaut, braucht gute Nerven. Nach dem Crash der vergangenen Wochen sehen viele Anleger sprichwörtlich rot. Viele Positionen im Portfolio notieren tief im Minus, zumindest hat sich aber ein Großteil der Gewinne in Luft aufgelöst. Das gilt auch für Fondssparpläne. Viele Anleger zweifeln nun an ihrem Engagement, denken sogar darüber nach auszusteigen oder die Sparpläne doch zumindest auszusetzen, bis die Turbulenzen an den Börsen überstanden sind.

Eine wenig überraschende Reaktion. „Anleger haben häufig den Reflex, in fallenden Märkten nicht weiter zuzukaufen“, sagt Jan Richter, Experte der Fondsberatung FondsConsult. „Doch genau das ist falsch und mindert die Rendite eines Fondssparplans empfindlich. „Wenn die Aktienkurse in den Keller rauschen, dann hilft nur eins: „Ruhe bewahren, nicht in Panik verfallen“, rät auch Frank Bock vom Fondsverband BVI.

„Es kann viel sinnvoller sein durchzuhalten und – bei Sparplänen quasi automatisch – zu günstigen Kursen Fondsanteile nachzukaufen“, sagt Henning Seeler, Fondsexperte der Comdirect Bank. Nur so könnten Sparer optimal vom sogenannten Cost-Average-Effekt - zu Deutsch Durchschnittskosten-Effekt - profitieren. Ist die Stimmung an den Börsen nämlich gut und die Aktienkurse sind hoch, kaufen Sparer automatisch weniger Anteile. Fallen die Kurse aber, weil die Stimmung schlecht ist, bekommt der Aktienfondssparer mehr Anteile für sein Geld.

Anleger sollten sich von den Kursturbulenzen an den Börsen oder von der aktuellen Wirtschaftsentwicklung nicht irritieren lassen, raten die Profis. Denn nach dem Crash ist vor dem Boom an den Aktienmärkten. Gerade dieses Auf und Ab an den Börsen macht Sparpläne mit Investmentfonds und börsengehandelten Indexfonds (Exchange Traded Funds)  interessant. „Doch es gibt auch eine Reihe von Kunden, die ihre Sparpläne aussetzen oder sogar löschen, wenn es an der Börse kräftig abwärts geht“, sagt Seeler.

Das war bereits während der Finanzkrise 2008 und 2009 zu beobachten und wieder im vergangenen August, als der Dax binnen weniger Handelstage 25 Prozent nachgab. Die Reißleine zu ziehen ist ein Fehler, meinen Experten. Denn die Anleger hebeln nicht nur den Cost-Average-Effekt aus, sie verpassen auch die Erholung an den Märkten.

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Aktien sind langfristig die renditestärkste Anlageklasse

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  • Mein Beispiel lautet: in einen Globalen Aktienfonds habe ich seit 1996 ca. 42000€ eingezahlt. Verlust bis einschl. Juli 2011: -22%.
    Es ist auch bei Fonds m.E. vonnöten, zum richtigen Zeitpunkt zu agieren. Was habe ich (bzgl. Cost Average Effect) davon , bei hohen Kursen nur wenige Anteile zu erstehen? Alles andere sind in meinen Augen nur Durchhalteparolen.

  • Kurz/mittelfristig mache ich in (Gold) Mining Aktien und ETFs, die Banken und DAX shorten. wenn der Dax seinen bottom erreicht hat, kauf ich mir billige Dax-Standards ein.

  • LANGFRISTIGER Performance-Vgl. seit Januar 1980:

    Aktien (gemessen am DAX) ca. + 945 %

    Ausgewählte Aktien (incl. Splitts und thesaurierter Dividenden)

    BASF ca. 1970 %

    Siemens ca. 2640 %

    VW ca. 2130 %

    Gold (auf USD-Basis) ca. + 180 %

    Silber (auf USD-Basis) ca. +155 %

    Ergo, langfristig gibt es überhaupt keine Alternative zur Aktie als Vermögensanlage und Altersvorsorge !!!

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