Fondsvergleich: Experten verfolgen Edelmetall-Strategie
Billiges Öl belastet Rohstofffonds

Viele Spekulanten setzen statt auf Aktien auf die internationalen Rohstoffmärkte. Doch auch diese brachen in den vergangenen Monaten ein.

FRANKFURT. Allein der Ölpreis fiel zwischen Juli 2008 und Februar 2009 von seinem historischen Hoch bei 150 Dollar je Barrel um 73 Prozent. Mittlerweile notiert die Sorte Brent-Crude wieder unter der Marke von 50 Dollar. Die Energierohstoff-Fonds verloren laut Feri Euro-Rating Services auf Jahressicht bis zu 60 Prozent an Wert.

Ebenso wie das Öl enttäuschten auch die Edelmetalle die risikobewussten Investoren. Vor allem Gold gilt gemeinhin als sicherer Hafen. Die drei Edelmetall-Fonds von IP-Concept allerdings stehen mit Verlusten zwischen 63 und 70 Prozent in der Feri-Hitliste ganz unten.

Erst im vergangenen März konnten zwei der Produkte wieder deutlich an Wert gewinnen. Bis Mitte 2009 werden die nur noch kleinen Vermögen aus dem Stabilitas-Gold+Resourcen-Special-Situations- und aus dem Stabilitas-Big-Cap-Mining-Fonds allerdings im Stabilitas-Silber+Weißmetalle verschmolzen. "Die Silberstrategie ist die gewinnversprechendste für den Edelmetallsektor", sagt der Fondsmanager Werner Ullmann. Silber wertete im Vergleich zum Gold besonders stark ab. Und so manche Silberminen-Aktie verlor bis zu 90 Prozent. "Aber je weiter die Goldhausse fortschreitet, desto schneller steigt im Verhältnis der Silberpreis", verspricht der Experte.

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