Fondsvergleich: Investoren achten auf Währungssicherung
Starker Yen kann die Nebenwerte nicht retten

Die japanischen Nebenwertefonds verloren allein im Februar durchschnittlich rund 13 Prozent an Wert. Auf Jahressicht mussten die Anteiseigner Verluste von bis zu 48 Prozent hinnehmen. Besonders groß sind die Verluste bei zwei Euro-gehedgden Produkten. Dabei hätten gerade diese für zusätzliche Sicherheit sorgen sollen.

FRANKFURT. "Eine Währungssicherung ist je nach Marktmeinung sinnvoll", sagt Christian Michel von Feri Euro-Rating Services. Denn spekulieren Investoren auf einen künftig wieder schwächeren Yen, sollten sie nur solche Fondsanteile kaufen, die über einen solche Absicherung verfügen. In den vergangenen zwölf Monaten allerdings bescherten ihnen gerade die Euro-gehedgeden Tranchen der Japanfonds zusätzlichen Verlust.

Und so stehen auch zwei währungsgesicherte Produkte ganz unten in der Fonds-Hitliste. Der BGF-Japan-Opportunities-Fund und auch der Parvest-Japan-Small-Cap verloren in den vergangenen zwölf Monaten 43 bzw. 48 Prozent an Wert. "15 bis 20 Prozent der Verluste in den vergangenen zwölf Monaten kommen aus dem Währungshedge", sagt der Experte Michel. Denn in diesem Zeitraum wertete der Yen gegenüber dem Euro stark auf. Jetzt allerdings rechnen Aktienstrategen mit einer Wende: Der Yen verliert aufgrund der stark angeschlagenen Wirtschaft wieder an relativem Wert zum Euro.

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