Fondsvergleich
Schwellenländerfonds schlagen Konkurrenz

Aktienfonds auf Schwellenländer verloren in den vergangenen zwölf Monaten weniger an Wert als die Produkte auf viele weiterentwickelte Regionen. Rund ein Viertel durchschnittlichen Wertverlust mussten die Anleger jedoch auch in dieser Fondskategorie hinnehmen.

FRANKFURT. Relativ stabil hält sich der First-State Global Emerging Markets Leaders Fonds mit einem Zwölfmonatsverlust von drei Prozent ganz oben in der Hitliste.

Auf Platz drei steht mit rund vier Prozent Verlust ein Fonds aus gleichem Hause. Das Management beider Fonds verantwortet Jonathan Asante. "Nach einer Periode mit sehr starker Performance haben die Schwellenländer-Kurse im Juni wieder nachgegeben", sagt der Experte.

Einen positiven Beitrag leistete seinen Angaben zufolge der Finanzsektor: "Der Kurs der thailändischen Kasikornbank stieg besonders stark, denn die Investoren entdecken die günstigen Bewertungen dort", sagt Asante. Weniger günstig bewertet sind dagegen Aktien aus Brasilien, China und Indien.

Auch die Emerging-Markets-Experten von Morgan Stanley rechnen nicht mehr durchweg mit großem Wirtschaftswachstum: "Einige Schwellenländer werden 2010 nicht mehr als 1,3 Prozent wachsen können", schreibt der Analyst Manoj Pradhan. Und das ist nicht viel mehr als im Rest der Welt.

Anlageexperten rechnen aber bei ausgewählten Börsen in Asien, Arabien, Afrika und Südamerika noch mit einer deutlichen Outperformance zum MSCI World Index.

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