Geldmarktprodukte gefragt
Fondsanbietern gelingt Absatzwende

Die Investmentgesellschaften setzten in Europa im Oktober Anteilsscheine im Gegenwert von netto 26,1 Mrd. Euro ab. Im September hatten sie als Folge der durch die Kreditkrise ausgelösten Unsicherheiten noch Fonds für über 30 Mrd. Euro zurücknehmen müssen. Die Verkaufs-Hitliste für Oktober führen international aktive Anbieter an.

ina FRANKFURT. Das zeigen aktuelle Zahlen des Datenanbieters Lipper Feri in London. Der deutsche Investmentverband BVI hat bereits vor einigen Wochen eine positive Oktober-Statistik für den nationalen Markt veröffentlicht.

„Auf europäischer Ebene erwarte ich für November ähnliche Zuflusszahlen wie im Oktober“, sagt Lipper-Feri-Chefin Diana Mackay. Die Tendenzwende im Oktober war den maßgeblich von institutionellen Investoren favorisierten Geldmarktfonds mit einem Plus von 33,7 Mrd. Euro zuzuschreiben. Aus diesem Sektor hatten die Anleger im Vormonat noch über 14 Mrd. Euro abgezogen. Mitverantwortlich dafür war die Unsicherheit unter den Anlegern, inwieweit diese Fonds auch Bestände an heiklen forderungsbesicherten Papieren (ABS) halten.

Unter den anderen wichtigen Anlagegruppen schafften Aktienfonds mit einem Absatz von rund sieben Mrd. Euro im Oktober ebenfalls den Sprung in die schwarzen Zahlen. Aus Rentenportefeuilles dagegen zogen die Anleger knapp elf Mrd. Euro ab. Die Verkaufs-Hitliste für Oktober führen international aktive Anbieter an. An der Spitze stehen die Anlagesparten von Barclays, Goldman Sachs, JP Morgan und Blackrock – durchweg große Spieler im Geldmarktfondsbereich.

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