Geschlossene Fonds
Artenvielfalt – Die wichtigsten Produktgattungen

Ob Immobilien, Schiffe, neue Energien oder Versicherungen - geschlossene Fonds investieren in alles, was langfristige Rendite verspricht.

Lebensversicherungsfonds

Wer in ein solches Produkt investiert, bezahlt wie ein Dachfondsanleger zwei Vermögensverwalter - den des Fonds und den des Versicherers. Das Kapital fließt in gebrauchte deutsche, britische oder amerikanische Policen. Um die mageren Renditen deutscher Kapitallebensversicherungspolicen zu hebeln, wird zum Teil auf Kredit gekauft. Die Rechnung geht nur auf, wenn die Kreditzinsen niedriger sind als die Fondsrendite. Britische Versicherer investieren weitaus stärker in Aktien, was riskanter ist, und zahlen im Erlebnisfall höhere Schlussboni. US-Policen-Fonds investieren in Risikolebensversicherungen. Der Einkaufspreis für die US-Policen basiert auf Annahmen über die Restlebensdauer des Policennehmers. Dabei haben sich schon manche verrechnet.

Immobilienfonds

Solange Kreditzinsen niedriger als die Mietrenditen sind, lohnt es sich, einen möglichst hohen Teil der Investition fremdzufinanzieren. Steigende Zinsen und sinkende Mietrenditen machen einen Strich durch diese Rechnung, weil mit dem Fremdkapitalanteil auch das Risiko zunimmt. Ohnehin verschulden sich in Deutschland und anderen Euro-Ländern anlegende Fonds gerne in niedrig verzinsten Schweizer Franken. Anfangsausschüttungen lassen sich durch anfängliche Tilgungsverzichte hochschrauben. Später wird dann an Instandhaltungsmaßnahmen gespart. Und auf der Einnahmenseite bewirkt eine um drei bis vier Zehntelprozentpunkte höhere Inflationsrate wahre Wunder.

Schiffsfonds

Das Gros der Angebote entfällt auf Containerschiffe. Die Charterraten, also die Mieten für Schiffe, schwanken weitaus stärker als Immobilienmieten. Mieten für Tanker und Massengutfrachter sind nochmals volatiler als die der Containerschiffe. Welche Schiffsgrößenklasse unter den Containerschiffen die größten Erfolge verspricht, ist eine Glaubensfrage. Richtig ist gewiss: Die ganz großen Pötte mit 6 000 und mehr Stellplätzen - gemessen in TEU, der Maßeinheit für 20-Fuß-Standardcontainer - können nur auf wenigen Routen fahren. Da diese Schiffe nur noch wenige Häfen anlaufen können, brauchen sie kleinere, die sie mit Ladung füttern. Deshalb sehen Experten für diese Feeder genannten Schiffe große Marktchancen.

Windenergiefonds

Der Wind hat in den vergangenen Jahren vielen Windpark-Zeichnern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Er blies einfach nicht so, wie es der langjährige Durchschnitt vorsah. Ohnehin waren viele Wind-Prognosegutachten zu optimistisch. Häufig streikte auch die Technik der immer größer werdenden Windmühlen. Teure Reparaturen wurden fällig. Warum sollten die Probleme mit Natur und Technik bei den neuen Offshore-Parks geringer werden?

Quelle: NewInvestor

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