Goldman Sachs
Neue Zertifikate auf Flüssiggas

Im Zeitalter knapper Energiereserven bietet der Markt für Flüssiggas - im Angelsächsischen als "Liquefied Natural Gas" oder LNG bezeichnet - interessante Alternativen. Dies gilt sowohl aus dem Blickwinkel einer sicheren Energieversorgung als auch aus Sicht von Kapitalanlegern. Die US Goldman Sachs-Investmentbank bietet Anlegern mit vier neuen Zertifikaten auf den Comergix-LNG-Aktienindex einen Zutritt zu diesem Markt, der nach Ansicht des Goldman-Rohstoffexperten Jörg Kukies vor einem Boom steht.

FRANKFURT. Der Index bildet mit 29 großen Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der weltweiten LNG-Branche ab. Bei LNG handelt es sich um flüssiges Erdgas, das auf minus 161 Grad Celsius gekühlt und damit für den Transport in speziellen Tankern über die Weltmeere vorbereitet wird. Durch die Verflüssigung des Gases erscheint die Nutzung zahlreicher Erdgasfelder aus wirtschaftlicher Sicht zu den heute existierenden Preisen erst sinnvoll zu sein. Denn eines der großen Probleme von Erdgas ist darin zu sehen, dass zwischen den Förderstätten und den Verbraucherzentren eine zu große Distanz liegt und sich der Transport oft nicht lohnt. Durch die Verflüssigung sinken die Transportkosten deutlich.

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In den Verbraucherzentren der Industrieländer wird das in den Hafenterminals der Staaten des Arabischen Golfs oder Äquatorial-Guineas verladene Flüssiggas nach dem Transport über die Weltmeere in seinen ursprünglichen gasförmigen Zustanden zurückversetzt, neu verdichtet, in die existierenden Erdgas-Pipelines eingespeist und dann zum Endabnehmer transportiert. Ein wichtiger Vorteil von Gas im Verhältnis zu den anderen fossilen Energieträgern Erdöl und Kohle ist in der höheren CO2-Effizienz zu sehen.

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