Gute Fonds sind schlecht gelaufen
Bei manchen Fonds wackeln gute Ratings

Beim Fondsanalysehaus Feri Trust stehen viele Investmentfonds auf dem Rating-Prüfstand, darunter vier Aktienfonds mit Ausrichtung auf stabile Wachstumswerte.

ina FRANKFURT/M. Ob die Bewertungen des Julius Bär Multistock sowie die Produkte der österreichischen Adresse Spängler und die der amerikanischen Anbieter W.P. Stewart und Wanger tatsächlich von den guten und sehr guten Noten „B“ bzw. „A“ gesenkt werden, ist noch nicht sicher - aber zumindest denkbar.

„Diese an sich guten Fonds sind seit dem Börsenaufschwung im März schlecht gelaufen, weil sie auf stabile Wachstumsfirmen setzen und deshalb die aktuellen Highflyer aus dem Internetbereich oder auch eine Ericsson nicht im Portfolio hatten“, sagt Lars Kolbe, Leiter Fondsresearch beim Analysehaus Feri Trust.

Die abgedruckte Beobachtungsliste ist eine Art Frühwarnsystem für mögliche zukünftige Bewertungsveränderungen. Das Handelsblatt veröffentlicht diese Liste monatlich und exklusiv. Die Gründe für mögliche Veränderungen werden genannt: Verbesserungen oder Verschlechterungen bei der Performance bzw. beim Risiko beispielsweise sind in der Kommentarspalte durch die Kürzel „P+“, „P-“ (wie bei den vier erwähnten Fonds) bzw. „R+“ oder „R-“ gekennzeichnet.

Ein zweiter exklusiver Leserservice ist die Übersicht über Fonds mit markanten Rating-Veränderungen. Die Liste rechts bietet eine Aufzählung aller Produkte, bei denen sich die Bewertung im aktuellen Zwölfmonatsrückblick (Oktober 2002 bis Oktober 2003) um mindestens zwei Noten verändert hat.

Die Bewertungen bieten Investoren eine Orientierungshilfe bei der Produktwahl innerhalb der gleichen Anlagegruppe. Zur Notengebung: Die Feri-Strategen bilden in den wichtigsten Fondsgruppen fünf Qualitätsstufen auf einer Skala von „(A)“ für sehr gut bis „(E)“ für schwach. Die Gesamtnote wird zu 70 % durch die Performanceanalyse, zu 30 % durch die Risikoprüfung bestimmt.

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