Hedge Fonds
Erste Festnahme im Skandal um Insiderhandel

Die Behörden in den Vereinigten Staaten ermitteln aktuell wegen Insiderhandel bei Hedge-Fonds. Jetzt gab es die ersten Festnahmen.
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NEW YORK. In den USA haben die Ermittlungen wegen Insiderhandels bei Hedge-Fonds zu einer ersten Festnahme geführt. Dem Chef eines sogenannten Experten-Netzwerkes wird vorgeworfen, Führungskräfte von Unternehmen dazu verleitet zu haben, Informationen an Hedge-Fonds weiterzugeben, wie aus der von einem New Yorker Gericht veröffentlichten Strafanzeige hervorgeht.

Der festgenommene Don Chu und seine in Kalifornien ansässige Firma Primary Global Research sollen demnach unter anderem von den Firmen Atheros Communications, Broadcom und Sierra Wireless Hinweise erhalten und diese an Hedge-Fonds verkauft haben. Laut der Strafanzeige können solche Netzwerk-Firmen mit ihren Tipps mehrere hundert Dollar in der Stunde verdienen. Die Bezahlung soll etwa über bestimmte Provisionen erfolgen. Erst am Montag hatte das FBI Büros von drei Hedge-Fonds wegen des Verdachts auf Insiderhandel durchsucht. Reuters

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