Hedge-Fonds
Galleon-Chef weist Insider-Vorwürfe von sich

Er ist das Gesicht des Insider-Skandals an der Wall Street: Raj Rajaratnam, Chef des Hedge-Fonds Galleon soll im Insiderring eine entscheidende Rolle gespielt haben. Doch der gebürtige Srilanker weist sämtlich Vorwürfe zurück und klagt seinerseits die US-Behörden wegen illegaler Ermittlungsmethoden an.
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HB NEW YORK. Im größten Fall von Insiderhandel bei Hedge-Fonds in den USA hat der Milliardär Raj Rajaratnam alle Vorwürfe zurückgewiesen. Er habe niemandem Vorteile für Insider-Informationen zukommen lassen, erklärte der Gründer des Hedge-Fonds Galleon, der im Mittelpunkt des Skandals steht. In einer Antwort auf eine Anklageschrift der US-Börsenaufsicht SEC bestritt der gebürtige Srilanker Anschuldigungen des Insiderhandels bei einer Reihe von Firmen, darunter Intel, AMD, Google und Hilton Hotels. Zudem warf er den Behörden vor, ihn illegal abgehört zu haben.

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den US-Geschäftsmann sowie Mitarbeiter mehrerer Großkonzerne, sich durch die Weitergabe vertraulicher Informationen über mehrere Jahre hinweg unrechtmäßig Gewinne im Umfang von 20 Mio. Dollar verschafft zu haben. Auch der ehemalige Chef des US-Chipherstellers AMD, Hector Ruiz, soll in den Skandal verwickelt sein.

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