Hedge-Fonds
Gewinnen mit der „Auf-und-ab-Strategie“

Long/Short-Equity gilt als weltweit bedeutendste Sub-Strategie im Hedge-Fonds-Spektrum. Wie ein findiger Geschäftsmann in den vierziger Jahren ein System entwickelte, an dem sich bis heute viele Finanzmanager orientieren.

Die eigentliche Hedge-Fonds-Idee hat ihren Ursprung in der von Alfred Winslow Jones bereits im Jahr 1949 erstmals in einem Fondsmantel umgesetzten Strategie Long/Short-Equity. "Long" ist ein Anleger dann, wenn er auf steigende Kurse, "short", wenn er auf sinkende Kurse setzt. Jones wollte mit seinen Investments in Aktien unabhängig vom generellen Markttrend Geld verdienen. Er sah vor allem zwei Risiken: die unvorhersehbaren Fluktuationen des Marktes und die Auswahl der richtigen Aktien. So entwickelte er eine neutrale Strategie, mit der er das Risiko reduzierte.

Er kaufte auf der einen Seite Aktien, die er für unterbewertet hielt (Long-Position), und nahm Leerverkäufe in Aktien vor, die ihm überbewertet erschienen (Short-Position). Jones perfektionierte diese Strategie, indem er nicht nur eigenes Kapital einsetzte, sondern sich zusätzlich Kredite beschaffte und seinen Einsatz erhöhte. Ihm gelang es, sich mit dieser Strategie gegen starke Kursverluste zu "hedgen" (sich also abzusichern).

Damit war eine der erfolgreichsten Anlagestrategien der vergangenen sechs Jahrzehnte geboren. Inzwischen gilt die Strategie Long/Short-Equity als weltweit bedeutendste Sub-Strategie im Hedge-Fonds-Spektrum. "Gerade nach den jüngsten Verwerfungen an den Börsen sehen wir hier die größten Chancen für das Erreichen positiver Resultate", sagen Christoph Hock und Henning von Issendorff, Gründer der deutschen Hedge-Fonds-Gesellschaft Tungsten Capital Management in Frankfurt. Der entsprechende Teilindex von CS/Tremont hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ein Plus von 8,2 Prozent erzielt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%