Hege-Fonds muss Verluste hinnehmen
TCI verliert viel Geld

Der bekannte Londoner Hedge-Fonds TCI muss erneut einen heftigen Rückschlag verkraften. Nach Informationen der britischen Zeitung "Financial Times" hat der von Chris Hohn gegründete, aggressive Fonds im Monat Juni einen Verlust von einer Mrd. Dollar eingefahren, so viel wie noch nie in seiner Geschichte.

LONDON. Hohn zählt nach seinen Attacken auf die Deutsche Börse und die niederländische Großbank ABN Amro eigentlich zu den erfolgreichsten und gefürchtetsten Hedge-Fonds-Managern. Seit der Gründung 2004 bescherte TCI den Anlegern jährliche Renditen von 30 Prozent und mehr.

Doch in den vergangenen Wochen hat Hohns Nimbus der Unbesiegbarkeit einige empfindliche Schrammen bekommen. Nach Informationen eines Investors, der Geld in TCI investiert hat, musste der Hedge-Fonds bereits im ersten Quartal einen deutlichen Verlust verkraften. Das Minus lag bei rund zehn Prozent. Verantwortlich dafür war unter anderem Hohns Engagement bei der Deutschen Börse, deren Aktien deutlich an Wert verloren.

Dazu kamen weitere Rückschläge. In Japan musste TCI den Versuch, seinen Anteil an dem japanischen Stromversorger J-Power zu verdoppeln, vorerst aufgegeben. Damit endet eine sechs Monate währende Auseinandersetzung zwischen Hohns Fonds und der Regierung in Tokio mit einer Niederlage für den bislang so erfolgsverwöhnten Londoner Hedge-Fonds-Manager.mm

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